@SindelfingerBlicke

@SindelfingerBlicke

Im Rahmen der Sindelfinger Biennale 2019 darf ich neben dem Kurzfilmfestival, auch das Instagram-Fotografieprojekt SindelfingerBlicke kuratieren.

Dabei wird unter www.instagram.com/sindelfingerBlicke die online-Plattform als primäre Galerie genutzt. Ob und inwiefern wir das Projekt auch nochmals offline ausstellen können, wird sich zeigen.

Die Kreiszeitung Böblinger Bote hat bereits über SindelfingerBlicke geschrieben. Der Artikel kann hier großteils gelesen werden.

Hier noch die aktuelle Pressemitteilung zum Projekt:

Instagram-Fotografie Projekt im Rahmen der Biennale sucht nach neuen Blicken auf eine alte Stadt und neuen Galerie-Formen im Netz.

In nur wenigen Jahren hat sich unsere Gesellschaft rasant digitalisiert. Neue Wege wie wir die Welt wahrnehmen können sind hinzugekommen.
Auch manch alte Kunstform und nicht zuletzt die Fotografie haben neu Räume gefunden. Jüngst hat sich die online Plattform Instagram als niedrigschwellige Fotogalerie durchsetzen können und prägt damit den Blick einer ganzen Generation auf Fotografien.

Das Projekt Sindelfinger Blicke lädt im Rahmen der Biennale Sindelfingen vier Künstler*innen dieser Generation ein, ein kulturell pulsierendes Sindelfingen neu zu entdecken.
Dabei werfen Roland Kraemer, Jens Clar, Wisam Ibrahim und Franzi Steffen nicht nur einen jungen, neuen Blick auf eine alte Stadt. Das Projekt und die Fotografien passen sich dabei der Plattform Instagram neue Galerie an, nutzen aber genauso auch die neuen Möglichkeiten, wenn beispielsweise Bewegtbild und Fotografie uneingeschränkt gleichberechtigt dargestellt werden können.

Sindelfinger Blicke ist unter @sindelfingerBlicke auf Instagram zu finden.

Den ersten Block hat Roland Kraemer übernommen.
Der 23-jährige ist in Sindelfingen aufgewachsen und studiert inzwischen an der Fachhochschule in Furtwangen OnlineMedien. Auf Instagram folgen ihm und seinen Landschaftsfotografien über 21.600 Menschen auf dem Account @thatbloom.
Für die schwarzweiß Fotografien für Sindelfinger Blicke widmete Kraemer sich wieder eine Woche der Stadt seiner Jugend.

Eine ähnlich biografische Verwurzelung bringt auch Jens Clar mit. Der 25-jährige freie Kunst- und Medienschaffende ist auch in Sindelfingen aufgewachsen und lebt hier bis heute. Auf dem Instagramaccount @mnkmalistic zeigt Clar experiementelle, archetektonische  3D-Kompositionen. In diesen Kompositionen ist meist ein rotes Kabel als widerkehrendes Gimmick sichtbar. Für Sindelfinger Blicke hat Clar den Stil seiner minimalistischen 3D-Kompositionen inklusive des roten Kabels mit in die Blicke auf Sindelfingen gebracht.

Wisam Ibrahim ist im Irak aufgewachsen und vor wenigen Jahren erst nach Deutschland gekommen. Der 28-jährige jobbt seit Jahren und ist nebenbei als Fotograf unterwegs. Auszüge seiner Arbeit präsentiert Ibrahim auch auf Instagram unter dem Namen @pirlowissam
In seinen Fotografien für Sindelfinger Blicke verbindet Ibrahim minimalistische Blicke auf Sindelfinger Vorstadtarchitektur mit ungewohnten, neuen Blicken auf altbekannte Sindelfinger Orte.

Den Abschluss wird vom 22. bis 27. Juli Franzi Steffen übernehmen. Die 19-jährige Grafenauerin hat jüngst an der Mildred-Scheel-Schule in Böblingen ihr Abitur gemacht. Bis zu ihrem Auslandsaufenthalt in den USA war sie Schülerin auf dem Sindelfinger Gymnasium in den Unterrieden.
Steffen bringt von ihrem Instagramaccount @franzi_ste_ Erfahrung von Reisefotografien mit. Der Blick durch die Linse der sonst auf entfernte Orte fällt, wird in der letzten Woche von Sindelfinger Blicke die 65.000-Einwohner statt neu erkunden.

Kuratiert wird Sindelfinger Blicke von Tobias B. Bacherle gemeinsam mit Roland Kraemer.
Der 24-jährige Bacherle ist Stadtrat in Sindelfingen und Mitglied im Kuratorium der Sindelfinger Biennale 2019.
Online finden Sie das Projekt unter www.instagram.com/SindelfingerBlicke

PM: Fraktionsvorsitz GRÜNE Sindelfingen

PM: Fraktionsvorsitz GRÜNE Sindelfingen

Wahl zum Fraktionsvorsitz der Grünen im Sindelfinger Gemeinderat

Ich freue mich unglaublich, gemeinsam mit Sabine Kober die Sindelfinger Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen Sindelfingen führen zu dürfen.
Ich bin sehr dankbar für das entgegenbrachte Vertrauen und das in haushaltspolitisch spannenden Zeiten.
Aber gerade jetzt ist es wichtig, wie wir auch bei unseren Großprojekten priorisieren: Wir dürfen auch in Sindelfingen klimapolitisch sinnvolle Projekte nicht so einfach dem drohenden Rotstift in den Haushaltsberatungen opfern.

Ich freue mich auf die kommenden Jahre, als zweitstärkste Kraft im Sindelfinger Gemeinderat!

Hier findet Ihr die ganze Pressemitteilung zum Fraktionsvorsitz der GRÜNEN Sindelfingen.

Die Sindelfinger Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN hat ihre neue Fraktionsspitze gewählt: Tobias B. Bacherle und Sabine Kober, die für die Grünen bereits als Spitzenduo in den Wahlkampf gezogen waren, stehen in Zukunft an der Spitze der 10-köpfige Fraktion. Das gab die Fraktion auf der grünen Ortsmitgliederversammlung am Montag bekannt.
Als ihre stellvertretende Bürgermeisterin schlagen die Grünen ihre Stimmenkönigin Simone Müller-Roth vor.

„Sindelfingen nachhaltiger, moderner und gerechter zu machen. Dafür sind wir angetreten und dafür haben wir Grüne ein überwältigendes Votum bekommen“, sind sich Bacherle und Kober einig. Beide sehen darin einen klaren Auftrag.

„Als zweitstärkste Kraft wird deutlich, dass wir in der Mitte der Gesellschaft ankommen sind“, so Kober. „Gleichzeitig ist unser starkes Ergebnis aber auch ein Votum, dass in Sindelfingen eine stärkere, grüne Handschrift gewünscht ist“

„Gerade in finanziell unsicheren Zeiten ist es entscheidend, wie wir im Gemeinderat priorisieren“, ergänzt Bacherle auch hinsichtlich der zahlreichen anstehenden Großprojekte in Sindelfingen. Mit Blick auf die Fridays For Future Proteste, in denen Bacherle einen entscheidenden Motor für das wachsende Umweltbewusstsein und den damit verbundenen Erfolg der Ökopartei sieht, fügt er hinzu: „Meine Generation lässt sich nicht mehr mit Lippenbekenntnissen abspeisen. Wir dürfen auch in Sindelfingen klimapolitisch sinnvolle Projekte nicht so einfach dem drohenden Rotstift in den Haushaltsberatungen opfern.“

Die baden-württembergische Gemeindeordnung sieht die bei den Grünen übliche Doppelspitze nicht vor. Dem Prinzip, dass jeweils eine Frau und Mann sich die interne Führung und öffentliche Repräsentation teilen, wollen die Grünen im Sindelfinger Gemeinderat dennoch treu bleiben.

Daher wird zuerst der 24-jährige Tobias B. Bacherle den Vorsitz übernehmen. Nach zweieinhalb Jahren soll dann Sabine Kober diesen Posten übernehmen und ist bis dahin als stellvertretende Fraktionsvorsitzende gewählt.

Bacherle ist seit 2014 Mitglied des Sindelfinger Gemeinderats. In der letzten Periode war er als jüngstes Mitglied des Gemeinderats bisher im Kultur- und Verwaltungsausschuss, sowie Jugendbeauftragter seiner Fraktion. Bei der Bundestagswahl kandidierte Bacherle, der bis Mai dieses Jahres auch Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND war, in seinem Heimatwahlkreis Böblingen. Mit Platz 18 auf der Landesliste seiner Partei verpasste er 2017 den Einzug ins Berliner Parlament.

Kober gehört dem Sindelfinger Gemeinderat bereits seit 2004 an. Die 57-jähirge Diplomdesignerin ist Mitglied der deutschen Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen in Europa, Vorsitzende der Europaunion im Kreis Böblingen und seit 2014 auch Regionalrätin.  Kober wird in der Fraktion auch Europabeauftragte sein.

Als Kinder- und Jugendbeauftragte hat die grüne Fraktion Simone Müller-Roth und Max Pfeffer ernannt. Die Hebamme Müller-Roth wird dabei ihren Schwerpunkt auf Aspekte legen, die vor allem Kinder betreffen, und der 18-jährige Pfeffer auf Belange für die Jugend.

Bei der Wahl am 26. Mai konnten die Grünen mit 22,62% auch in Sindelfingen ein Rekordergebnis erzielen. Mit zehn Stadträtinnen und Stadträten stellen sie nun erstmals die zweitgrößte Fraktion im Sindelfinger Rathaus.
Der neue Gemeinderat tritt am 23. Juli das erste Mal zusammen. Ihre Vorschläge für die Besetzung der Ausschüsse und Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner wollen die Grünen im Laufe der kommenden Woche auf ihrer Homepage bekannt geben.

Das Ergebnis der Gemeinderatswahl 2019 in Sindelfingen finden Sie hier.

Danke!

Danke!

Danke, Sindelfingen!

Ich möchte mich auch an dieser Stelle nochmals für ein unglaubliches Ergebnis für uns GRÜNE in Sindelfingen und natürlich auch für ein überwältigendes eigenes Ergebnis bedanken!

Vor zwei Wochen hat auch Sindelfingen gewählt und das Ergebnis war überwältigend!
An dieser Stelle auch hier nochmals:
Vielen Dank für das große Vertrauen!

Erstmals sind wir in Sindelfingen zehn grüne Stadträt*innen und zweitstärkste Kraft.
Und auch persönlich verstehe ich 9.572 Stimmen, mehr als doppelt so viele wie noch 2014, als klaren Auftrag, dass auch Sindelfingen mehr grüne Politik möchte.

Danke für das Vertrauen!
Und Danke an alle bei Bündnis 90 / Die Grünen Sindelfingen, die für dieses Ergebnis so stark mitgearbeitet haben

Ricarda Lang in Sindelfingen – Junge, grüne Stimmen für Sindelfingen & Europa

Ricarda Lang in Sindelfingen – Junge, grüne Stimmen für Sindelfingen & Europa

Ich freue mich sehr, dass unsere GRÜNE JUGEND Bundessprecherin zu unserer Unterstützung kommt. Am Montag ist Ricarda Lang in Sindelfingen, ab 18.00 Uh rsind wir gemeinsam im ‘s Café in der Turmgasse 7:

Junge Stimmen in der Politik, junge Perspektiven für Sindelfingen.

Warum ist es wichtig, dass auch junge Stimmen in der Politik gehört werden und wieso wollen wir Euch in den kommenden fünf Jahren im Gemeinderat und in den Ortschaftsräten vertreten?Darüber wollen wir mit Euch am Montag, 20. Mai im ‘s Café in der Turmgasse 7 ins Gespräch kommen

Als Gastrednerin ist auch Ricarda Lang am Montag im ‘s Café.
Sie ist Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND und Kandidatin für das Europa-
parlament.
Als junge Frau, die auch mit ambitionierten Forderungen wie einem voraus-schauenden Asylrecht für Klimaflüchtlinge von sich reden macht, ist Ricarda Lang
immer wieder auch krassen Anfeindungen ausgesetzt. Ricarda wird mit uns daher auch darüber reden, wie sie damit umgeht, wenn sie als
junge, kritische-denkende und selbstbewusste Frau massiv angegangen wird.
Und warum die Europawahl am 26. Mai die wahrscheinlich wichtigste Europawahl ist,
die es bisher gab.

Auf Deine Stimme kommt es an!

Auch bei lokalen Entscheidungen braucht es junge, grüne Stimmen.
Denn auch in der Kommunalpolitik gilt: Es geht um unsere Zukunft!
Und die wollen wir mitgestalten.
Komm am Montag vorbei und diskutiere mit uns, wie Sindelfingen und Europa
nachhaltiger, gerechter und moderner werden kann.

Viele Grüße
Tobi Bacherle, Sanja Jäger, Joshua Küster, Max Pfeffer, Theresa Zöller und Marcel Schmid.

Anträge zum Tiefgaragenumbau in der Sindelfinger Innenstadt

Anträge zum Tiefgaragenumbau in der Sindelfinger Innenstadt

Die drei Anträge zur Tiefgaragen-Sanierung finden sich hier zum Download:

Antrag: Kostenloser Busverkehr an Markttagen während der Sanierungszeit

Antrag: Nachnutzung für die Tiefgarage mitdenken

Antrag: Planiedreieck Autofrei

 

Kommentar zu den Anträgen:

Mit Freude haben wir die Ankündigung von Oberbürgermeister Vöhringer am Neujahrsempfang aufgenommen, dass die monatelang angekündigten Großprojekte, also das Bäderkonzept und die Grundsatzentscheidung zur Tiefgaragensanierung, im Januar eingebracht werden sollen. Auch wenn wir bedauern, dass das jahrelang angekündigte und dringend benötigte Radwegekonzept in dieser Aufzählung wieder einmal fehlt.
Die Sanierung der Tiefgarage ist zweifelsohne ein Meilenstein zur Innenstadtentwicklung und in der Verkehrspolitik.
Offen ist bisher aber noch, ob dieser Meilenstein den Grundpfeiler zur nachhaltigen Mobilität und einer Innenstadt mit Aufenthaltsqualität legt oder ob in bester Stuttgart21-Manier ein Mobilitätskonzept der 1960er Jahre schlicht modernisiert werden soll.
Damit wir am Ende der Sanierung auch wirklich einen Zugewinn an Aufenthaltsqualität und bestenfalls auch den Grundstein zu nachhaltiger Mobilität in der Innenstadt gelegt haben, gibt es für uns Grüne einige Rahmenbedingungen, die unabhängig der Sanierungsvarianten, gegeben sein müssen.
Durch vermehrte, geteilte Mobilität wird der Bedarf an Parkplätze in der Innenstadt lang oder bereits mittelfristig zurückgehen. Deshalb wollen wir einem leerstehenden Betonkeller vorbeugen.
Im kommenden Gemeinderat werden wir daher beantragen, dass eine mögliche Nachnutzung der Tiefgarage und insbesondere des obersten Stockwerks in der Konzeption und Planung mitgedacht werden. Das könnte in unserer Vorstellung sowohl eine Ausweichmöglichkeit für den Markt bei extremen Wetterbedingungen oder eine hallenartige Nutzung für Subkultur oder Indoor-Sportaktivitäten, wie z.B. Skate- oder BMX-Anlagen sein. Aber auch für gänzliche andere Ansätze sind wir offen, solang eine unterirdische, millionenteure Brachfläche langfristig vermieden wird.
Um die Chancen der Sanierung der Tiefgarage für die Innenstadt zu nutzen, beantragen wir in einem zweiten Antrag, den Grundstein für ein autofreies Planiedreieck zu legen.
Die heutige, platzverschlingende Einfahrt zur Tiefgarage soll im Rahmen der Sanierung vom Planiedreieck weg, Richtung Gartenstraße verlegt werden. So wollen wir den Autoverkehr im direkten Marktumfeld verringern, die Aufenthaltsqualität und nutzbare Fläche auf dem Planiedreieck erweitern , sowie die Einfahrt zur Tiefgarage auf bei Festen mit gesperrter Planiestraße ermöglichen.
Damit die Innenstadt auch in der Sanierungsphase erreichbar bleibt, beantragen wir in einem dritten Antrag den ticketlosen Busverkehr an Markttagen im Stadtgebiet.
So wollen wir dem Vorbild von Tübingen folgen und die Innenstadt weiterhin gut erreichbar halten, insbesondere um den Sindelfinger Markt, aber auch die Geschäfte in der Innenstadt zu stärken.

Die drei Bausteine Nachnutzung, Verlegung der Einfahrt und ticketloser Busverkehr an Markttagen sind für uns die ersten Rahmenbedingungen, für eine erfolgreiche Tiefgaragensanierung.
Darüber hinaus erwarten auch wir mit Spannung die Sanierungsvarianten, die am Dienstag vorgestellt werden sollen.

Mehr als 250 Menschen für die Seenotrettung

Mehr als 250 Menschen für die Seenotrettung

Die Seebrücke in Sindelfingen war ein starkes Zeichen für die Menschlichkeit

Nachdem ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politik zur Seebrücke nach Sindelfingen aufgerufen hatte, kamen vergangenen Samstag mehr als 250 Menschen und haben mit uns gemeinsam für eine humanitäre Flüchtlingspolitik und vor allem für die Seenotrettung im Mittelmeer demonstriert.

Auch die Presse hat unseren Demoaufzug und die Kundgebungen begleitet und berichtet:

“So tötet Europa Menschen” – Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, 29. Juli

Mehrere hundert Menschen haben unter dem Motto “Seebrücke schafft sichere Häfen” für Solidarität mit den Nichtregierungsorganisationen demonstriert, die im Mittelmeer Geflüchtete vor dem Ertrinken retten.

Den ganzen Artikel der SZ/BZ findet Ihr unter https://www.bbheute.de/nachrichten/so-toetet-europa-menschen-29-7-2018/

Demo: “Menschen ertrinken zu lassen, ist unerträglich” – Kreiszeitung Böblinger Bote, 29. Juli 2018

Mehr als 250 Menschen demonstrieren in Sindelfingen für die Seenotrettung im Mittelmeer
Nachdem bundesweit in den letzten Wochen bereits weit über 30 000 Menschen unter dem Motto “Seebrücke – für sichere Häfen in Europa” gegen die Abschottungspolitik und das Ertrinken von Flüchtlingen im Mittelmeer protestiert haben, sind am Samstag auch in Sindelfingen gut 250 Menschen auf die Straße gegangen.

Den ganzen Artikel der Kreiszeitung findet Ihr unter https://www.krzbb.de/krz_152_111566621-13-_Menschen-ertrinken-zu-lassen-ist-unertraeglich.html

 

Demo für Seenotrettung – Stuttgarter Zeitung, 

 

 

 

 

 

Video:

Steffen Braun war auch bei der Demo dabei und hat ein Video mit Impressionen gebastelt. Alle Videos der Demo findet Ihr hier:

Noch einmal vielen Dank an alle, die mitmobilisiert, mitgeholfen, fotografiert, gefilmt oder untersützt haben.
Wenn Ihr weiter aktiv bleiben wollt, dann meldet Euch gerne.

 

 

Seebrücke – Breites Bündnis ruft zur Demo in Sindelfingen auf

Seebrücke – Breites Bündnis ruft zur Demo in Sindelfingen auf

Breites Bündnis ruft zur Teilnahme an der Demonstration zur Seebrücke in Sindelfingen auf

Nachdem Bundesweit in den letzten Wochen bereits weit über 30.000 Menschen unter dem Motto Seebrücke – für sichere Häfen in Europa gegen die Abschottungspolitik und das Ertrinken im Mittelmeer protestiert haben, haben wir auch in Sindelfingen eine Demonstration für den 28. Juli angemeldet.
Treffpunkt ist 11.00 Uhr auf dem Marktplatz, die Abschlusskundgebung wird auf dem Planiedreieck stattfinden und voraussichtlich um 13.00 Uhr vorbei sein, sodass die S-Bahn rechtzeitig erreicht wird um zum CSD in Stuttgart zu kommen.
Als Gäste werden Friedhold Ulonska von der Mission-Lifeline und Klaus Stramm von Sea Watch sprechen. Beide waren als Kapitäne auf dem Mittelmeer auf Seenotrettungsmissionen im Einsatz.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Joris Rose begleitet
Ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politik ruft jetzt zur Teilnahme an der Demonstration auf.

Hier findet Ihr die Demonstration auf Facebook: https://www.facebook.com/events/921150851422372/

Hier findet Ihr den Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration und die Untersützenden:

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Statt die Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen

Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

In den letzten und auch kommenden Wochen gab und gibt es schon unzählige Proteste, die dringend nötig sind, um die Stimme der Humanität hörbar zu machen. Auch hier in Sindelfingen wollen wir eine laute & bunte Veranstaltung, um die Forderungen zu untermalen. Kommt alle, bringt noch Leute mit, malt Schilder oder zieht euch orangene Westen an, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Zur Teilnahme an der Seebrücken-Demonstration rufen auf:

Arbeitskreis Asyl Sindelfingen
Junger Arbeitskreis Asyl Sindelfingen
Ver.di Ortsverein Böblingen/Sindelfingen
DGB Kreisverband Böblingen
Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB e.V.
Interchange e.V.
KjG St. Maria Sindelfingen
Bündnis 90/Die GRÜNEN Kreisverband Böblingen
Bündnis 90/Die GRÜNEN Ortsverband Sindelfingen
Die LINKE Kreisverband Böblingen
GRÜNE JUGEND im Kreis Böblingen
GRÜNE JUGEND Landesverband Baden-Württemberg
Jusos Kreisverband Böblingen

Die zur Pressemitteilung als Download.

Gemeinderat 20. März – Pressestatements & Anfrage

Gemeinderat 20. März – Pressestatements & Anfrage

Zur kontroversen Gemeinderatssitzung am 20. März haben wir, die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN im Gemeinderat Sindelfingen, zwei Pressestatements veröffentlicht.
Außerdem findet Ihr, wenn Ihr hier klickt die Antwort auf meine Anfrage zu den Nutzungszahlen der Sindelfingen App (hier zur Anfrage).

Unechte Teilortswahl

Das Pressestatement von Fraktion und Helmut Hofmann zur ablehnenden Haltung der Verwaltung und einiger Fraktionen zur Informationsveranstaltung über die unechte Teilortswahl und die Chancen einer Abschaffung, findet Ihr, wenn Ihr hier klickt.
Hierbei möchte ich noch ergänzend das Vorgehen kritisieren: Auf den Antrag, eine Infoveranstaltung durchzuführen, eine Sitzungsvorlage vorzulegen, die vorschlägt keine Infoveranstaltung zu machen, erscheint mir ein komisches Vorgehen. Die Verwaltung hätte nicht nur die Möglichkeit gehabt, dem Gemeinderat zu raten, den Antrag abzulehnen, sondern hätte mit Änderungsanträgen auch versuchen können, die Informationsveranstaltung auch um weitere Gäste zu ergänzen. Gleiches gilt natürlich auch für die anderen Fraktionen, denen die vorgeschlagenen Gäste zu sehr voreingenommen waren.

Domo Novo / Bürger- & Kulturzentrum

Mein Pressestatement zum Vorschlag der Verwaltung, den Standort für ein Kultur- und Bürgerzentrum nicht mehr weiter zu verfolgen, findet Ihr, wenn Ihr hier klickt.
Unberücksichtigt ist bei der Kritik an der Schlussfolgerung der Stadverwaltung den Standort Domo aufgeben zu wollen, dass die im Gemeinderat Sindelfingen vorgestellte Voruntersuchung am 30. März 2017 beschlossen wurde, laut Verwaltung am 11. April 2017 in Auftrag gegeben wurde und erst 11 Monate später dem Gemeinderat und der Lenkungsgruppe vorgestellt wurde. Das ist für ein Gutachten in diesem Umfang eine erstaunlich lange Zeit.

Digitalisierungs Agentur – Fraktions PM

Digitalisierungs Agentur – Fraktions PM

Am Mittwoch diskutiert der Verwaltungsausschuss die Schaffung eines neuen Amts, das für Digitalisierung zuständig sein soll.
Uns ist das zu kurz gegriffen, das hatten wir schon angemerkt, als die Sitzungsvorlage viel zu kurzfrisitig im Dezember beschlossen werden sollte und daher vertagt wurde. Nachdem die Verwaltung uns gestern eine Gegenüberstellung der beiden Möglichkeiten (Amt oder städtische Tochter) vorgelegt haben, haben wir uns als Fraktion noch einmal klar für eine stadteigene Agentur entschieden und eine entsprechende Pressemitteilung verschickt (s. unten).

Für uns soll diese Digitalisierungs Agentur den Schnittpunkt zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft sein. Denn Digitalisierung ist mehr als ein städtisches Infrastrukturprojekt oder eine Struktur-Debatte für die Verwaltung.
Ich bin überzeugt, dass eine Beratung der Verwaltung auch von außerhalb des Rathauses gut funktionieren kann. Darüber hinaus glaube ich, dass sich in einer Agentur-Struktur eine kreativere Arbeitsstrukturen etablieren kann und auch der gesamtgesellschaftliche Aspekt besser im Blick behalten wird, sowie die Umsetzung der Sindelfinger Digitalen Agenda besser in die Stadtgesellschaft tragen kann.

Pressemitteilung Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN:

Grüne Fraktion favorisiert eine Agentur

Nachdem die Stadtverwaltung am Montag den Fraktionen eine Gegenüberstellung eines Amts für Digitalisierung und einer möglichen städtischen Tochter vorgelegt hat, bleibt die GRÜNE Gemeinderatsfraktion bei ihrer bereits im Dezember geäußerten Meinung. Eine Agentur, die als städtische Tochter gegründet wird und die Stadt bei Fragen der Digitalisierung berät und begleitet wird von den Bündnisgrünen favorisiert.
„Wir sind überzeugt, dass eine Beratung der Verwaltung von außerhalb des Rathauses besser funktionieren kann“, so Stadtrat Tobias B. Bacherle „Vor allem möchten wir das zu bildende Team aber nicht durch Verwaltungsstrukturen einengen, sondern einen offenen Rahmen für eine Start-Up ähnliche Arbeitsstruktur schaffen“
Der Gemeinderat hatte auf seiner Klausurtagung im vergangenen Oktober Möglichkeiten der Digitalisierung in Sindelfingen beraten und Ende letzten Jahres eine Digitale Agenda beschlossen. „Wenn wir diese Ergebnisse umfassend umsetzen wollen, dann bedeutet das, dass es um die Digitalisierung vieler Facetten des Stadtlebens gehen muss und nicht nur um die Verwaltung“, plädiert auch die Stadträtin Simone Müller-Roth für eine Lösung, die außerhalb der Verwaltung angesiedelt ist.
Der Verwaltungsausschuss stimmt am Mittwoch über die Schaffung eines Amts für Digitalisierung ab. Der Gemeinderat entscheidet am 20. Februar.

 

 

Falls Sie und Ihr Euch fragt, was wir uns vorstellen, welche Aufgaben diese Agentur wahrnehmen soll, gibt es hier einen Aufschlag, der ursprünglich als Diskussionsgrundlage und für den internen Gebrauch vorgesehen war.

Offener Brief: CarSharing ist ein wichtiger Teil für nachhaltige Mobilität

Offener Brief: CarSharing ist ein wichtiger Teil für nachhaltige Mobilität

Car2Go zieht sich aus den Sindelfinger Randgebieten zurück. Nachdem wir GRÜNE uns eher eine Ausweitung des Geschäftsgebiets erhofft hätten und Car2Go Kundenprotest vermisst, möchte ich mich mit diesem offenen Brief an Car2Go wenden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Monaten hatte das Wort Mobilitätsmix für mich immer eine besondere Bedeutung. Es war das Wort, mit dem ich den Leuten erklären wollte, dass eine nachhaltige Mobilität mehr ist als nur E-Autos. Dass wir uns nur dann nachhaltiger voran bewegen können, wenn der ÖPNV günstiger wird, und auch ausgebaut wird, wenn wir mehr und bessere Fahrradwege haben, es mehr Spaß macht zu Fuß zu gehen, und vor allem nicht jeder mehr ein eigenes Auto brauche – auch dann, wenn für Besorgungsfahrten ab und zu eines notwendig ist.

Das Thema der neuen, vernetzen und nachhaltigeren Mobilität brennt uns so sehr unter den Nägeln, dass wir auch als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg uns intensiv mit dem Thema beschäftigen und im November zum Mobilitätsgipfel nach Mannheim einladen.
Immer geht es dabei auch darum, wie eben die Lücken geschlossen werden können, die ÖPNV, Fahrrad und Zufußgehen nicht schließen können. Und immer wieder hat CarSharing mit Floating-Flotten dabei eine Vorbildfunktion. Und besonders schön war dabei dann erzählen zu können, dass es das in Sindelfingen schon gibt.

Leider hat Car2Go jetzt die Rolle rückwärts angekündigt: Das Angebot wird unter anderem in Sindelfingen und Böblingen, sowie in den Stuttgartern Randgebieten massiv eingeschränkt und verteuert.

Nachdem wir in der Bundestagswahl monatelang darüber debattiert haben und parteiübergreifende Einigkeit herrschte, dass sich Mobilität in Zukunft verändern wird und auch soll und wir dabei immer wieder erfreut auf Car2Go geblickt haben, kann ich nur sagen: Diese Entwicklung ist für nachhaltige Mobilität die Falsche.

Car2Go behauptete, dass es bisher keine Beschwerden gegeben hat. Das ist der Punkt an dem sich der Anbieter Kritik gefallen lassen muss: Das keinen Tag nach der Veröffentlichung der Änderungen der Presse so zu sagen, lässt keinerlei Reaktionszeit.
Das ist ärgerlich, denn sicherlich wird es mehreren Kunden so wie mir gehen: Durch die anstehenden Änderungen, insbesondere die beschnittenen Geschäftsgebiete fällt ein Mobilitätsangebot weg. Und damit die Betroffenen auch als Kunde für Car2Go.
Denn auch wenn Car2Go die Änderungen mit einer Verbesserung in der Stuttgarter Innenstadt begründet, so sind es nicht nur die Extragebühren für die Randlagen, sondern auch die Verkleinerung des Geschäftsgebiets, die die Nutzung unattraktiver machen – in meinem Fall sogar weitesgehend sinnlos.
Es mag sein, dass der Betrieb kaum wirtschaftlich ist. Aber ein CarSharingsystem, das auch in Wohngebieten und Randlagen zur Verfügung steht, sollte als wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft gelten.

Daher wirft die Verschlechterung auch politische Fragen auf:
Zum einen erklärt Car2Go den Rückzug mit zu hohen Rückführungskosten der Autos von den Randgebieten nach Stuttgart. Mit anderen Worten in den Randlagen war die Auslastung (noch) nicht hoch genug und nicht oft genug in die Stadt hinein.
Das drängt die Frage, ob es daneben genug Unterstützung gab, also ob zum Beispiel Ladeinfrastruktur fehlte oder die Park-Abkommen unlukrativ waren, zunächst in den Hintergrund.
Es bleibt also die Frage, wie eine Kommune Mobilitätskonzepte neben kooperativem Verhalten, noch steuern kann:
Gibt es Möglichkeiten als öffentliche Hand Einfluss auf das Angebot von Floating-Systemen zu nehmen? Schließlich wird auch der Busbetrieb und andere öffentliche Transportmittel von städtischer Seite oft bezuschusst oder gar ganz bezahlt.

Das gilt es bald zu klären. Denn für eine gute Mobilitätspolitik ist CarSharing ein wichtiger Baustein – egal ob dies am Ende von einem großen, kommerziellen Anbieter, von Vereinen oder in anderen Modellen betrieben wird.
Schade, dass Car2Go zumindest für Sindelfingen und Böblingen diese Lücke nicht mehr füllen wird.

Viele Grüße,

Tobias B. Bacherle