Höhepunkte: Vier Veranstaltungen zur heißen Phase

Höhepunkte: Vier Veranstaltungen zur heißen Phase

Vier Veranstaltungen zur heißen Phase
Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle und seine Partei laden in der heißen Phase vor der Bundestagswahl noch einmal zu vier Höhepunkten ein.

Wie schon bei den Auftaktveranstaltungen hat sich Bündnis 90/Die GRÜNEN entschieden, keinen einzelnen Höhepunkt zu veranstalten, sondern vier Veranstaltungen im Kreis verteilt als regionale Höhepunkte.
„Auch hier ist es uns wieder wichtig, den ganzen Kreis abzudecken und möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, mit uns ins Gespräch zu kommen“, so der Kandidat Tobias B. Bacherle.
Als Gäste werden dabei die Fraktionsvorsitzende des Europaparlaments Ska Keller MdEP, Theresia Bauer MdL, Winne Hermann MdL und die nordrheinwestfälische Europaabgeordnete Terry Reinke MdEP.

Am 4. September ab 18.00 Uhr wird Theresia Bauer in Leonberg den Auftakt starten. Gemeinsam mit Tobias B. Bacherle wird Bauer im alten, Eltinger Rathaus über die Erfolge der Baden-Württembergischen Landesregierung in der Wissenschaft, aber auch für die Kultur in Baden-Württemberg sprechen.
Bacherle, dem auch die Förderung popkultureller Strukturen am Herzen liegt, setzt damit noch einmal das Thema Kulturpolitik, welches auch in seinen Bewerbungsreden einen wichtigen Platz eingenommen hatte.

Die Fraktionsvorsitzende aus Brüssel in Böblingen

Nachdem es sich bei den Auftaktevents unter anderem mit Omid Nouripour schon um Außenpolitik gedreht hatte, knüpft Bacherle am 8. September daran an. Gemeinsam mit Ska Keller MdEP, der Fraktionsvorsitzenden und Handelspolitischen Sprecherin der GRÜNEN im Europaparlament, möchte Bacherle in der Kongresshalle auch aufzeigen, was sich in der Handelspolitik ändern muss. Vor allem werden Keller und Bacherle aber nochmals über die GRÜNE Idee eines geeinten Europas sprechen.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung, wie auch in Leonberg, von Julian Wirth.

Mit Terry Reinke MdEP, der jüngsten der grünen Europaparlamentarier, wird am 14. September auf dem grünen Sommerfest im Klosterhof das Thema Europa auch wieder eine große Rolle spielen. Unter der Überschrift „Jugend & Europa“ werden Bacherle und Reinke gemeinsam mit den Gästen über die Herausforderungen in Europa und was es für die jüngere Generation bedeutet, in einem grenzenfreien Europa aufgewachsen zu sein, diskutieren.

“Die Mobilitätswende ist eine der wichtigsten Herausforderungen für den Kreis”

Abschließend wird am 15. September Winne Hermann den Wahlkreis besuchen. Unter dem Titel ‚Auf dem richtigen Weg für die Mobilität von morgen‘ laden Bacherle und seine Partei zu einer Verkehrspolitischen Busfahrt durch den Kreis ein. Diese startet um 16.00 Uhr am Sindelfinger Bahnhof und endet um 18.00 Uhr eben dort.
„Die Mobilitätswende ist eine der wichtigsten Herausforderungen für unseren Wahlkreis. Die zukünftigen Märkte fragen nach emissionsneutralem Fahren und neuen Mobilitätskonzepten. Nur wenn wir diese hier entwickeln und produzieren, können wir als Standort so stark bleiben wie bisher“, so Bacherle. „Ich freue mich, dass wir mit Winne Hermann einen so profunden Kenner der Mobilitätsbranche gewinnen konnten“
Die Plätze sind begrenzt, eine kostenfreie Anmeldung ist unter bustour@tbbacherle.eu möglich.

Auch in den kommenden Wochen wird Bacherle wieder in Facebook-Livechats gemeinsam mit Parteifreunden Rede und Antwort stehen. Diese Live-Streams über das soziale Netzwerk Facebook wird Bacherle vorher dort ankündigen. Hier haben Nutzer die Möglichkeit live zu kommentieren und Fragen an die Gäste zu stellen.

Die Veranstaltungen im Überblick:

4. September, 18.00 Uhr, Altes Rathaus Eltingen
Carl-Schmincke-Straße 37, 71229 Leonberg
Auf dem richtigen Weg…
… für Wissenschaft und Kultur mit Theresia Bauer MdL
Musik: Julian Wirth

8. September, 18.00 Uhr, Kongresshalle Böblingen, Württembergsaal
Böblingen
Quo vadis Europa?
Mut zur Veränderung mit Ska Keller MdEP
Musik: Julian Wirth

14. September, Beginn ca 19.30, Klosterhof, Bronngasse 13
Herrenberg, ab 19.00 Uhr Grünes Sommerfest
Jugend & Europa. mit Terry Reinke MdEP
Mit musikalischer Begleitung.
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15. September, 16:00 Uhr, Treffpunkt: S-Bahnhof Sindelfingen.
Auf dem richtigen Weg…
für die Mobilität von morgen mit Winfried Hermann MdL
Bustour, Anmeldung unter bustour@tbbacherle.eu

 

 

Bericht: Sommerfest in Böblingen

Bericht: Sommerfest in Böblingen

Gute Laune beim Sommerfest der Grünen
Mobilität und Luftqualität ist für alle wichtig

Wie gut sich politisches Engagement mit Feierlaune verbinden lässt, zeigte der Ortsverband Böblingen/Schönbuch von Bündnis 90/DIE GRÜNEN erneut am vergangenen Sonntag bei seinem diesjährigen Sommerfest. Dass man mitten im Wahlkampf das Feiern nicht vergessen soll, war dem Team um Sprecherin Claudia Maresch wichtig. Der Ortsverband hatte diesmal die Unterstützung des Kreisverbandes und konnte wieder ein breites Programm anbieten.

Dicht umringt: Die Autos von Electrify BW

Schon von weitem sichtbar waren die von Electrify BW präsentierten Elektrofahrzeuge. Pressesprecherin des Vereins, Jana Höffner beantwortete gemeinsam mit den anderen Elektroauto-Besitzern geduldig und sehr kompetent alle Fragen. „Wie lange hält denn so eine Batterie?“ war eine der am meisten gestellten Fragen. „8 Jahre oder 100.000 km,“ die beeindruckende Antwort. „Und bei Tesla-Modellen hat man sogar unbegrenzte Garantie.“ Die Ladezeit richte sich nach der technischer Ausstattung, die nächste Ladestation zeigt die Software im Fahrzeug an. „Einen Gebrauchten kann man schon ab ca. 8.000 € bekommen,“ weiß ein anderer, „und 10 Jahre lang bezahlt man keine KFZ-Steuer.“

Im politischen Teil war Stadtrat Dr. Stefan Belz im Gespräch mit Matthias Gastel, MdB und bahnpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und dem Kandidaten für die Bundestagswahl, Tobias B. Bacherle. Beide unterstrichen die Wichtigkeit, neue Mobilitätskonzepte hier zu entwickeln und hier zu produzieren. Den Kreis Böblingen als Automobilstandort zu erhalten, bleibt eine wichtige Aufgabe.

Die Infostände zur Feinstaubmessung in Böblingen und zum Fahrradfahren hatten viel Zulauf. Viele fragten, wann und wo weitere Messgeräte zu bekommen sind, so Tim Göhner, der die vielen Fragen beantwortete. Seit September letzten Jahres ist der 19-jährige Student der Mechatronik bei den Grünen aktiv und freut sich, dass das Thema Nachhaltigkeit bei vielen Besuchern einen so hohen Stellenwert hat.

Stark frequentiert war auch der Stand mit Kaffee und Kuchen. „12 Kuchen wurden gespendet, die wir alle verkauft haben,“ freute sich Stadträtin Dorothea Bauer. Steaks, Rote und Veggie-Burger kamen diesmal vom Bootshaus. Sprecherin Claudia Maresch betonte „Unsere Helfer hatten deshalb viel mehr Zeit für Gespräche und konnten sich intensiver um unsere Infostände kümmern.“

Den musikalischen Rahmen übernahm wieder die Combo des AEG und bekam viel Beifall.

Neben vielen treuen Besuchern, schaute auch der frühere Landwirtschaftsminister Bonde vorbei. Altstadträtin Sigrid Schild, die mit ihrem Mann gekommen war, freute sich an der guten Stimmung und der schönen Atmosphäre und besonders an dem Umtrieb an der Rollenrutsche.

Zahlreiche Kinder konnten davon gar nicht genug bekommen und trugen immer wieder begeistert ihr Sitzbrett zurück, um sich nochmal anzustellen. Was das Besondere daran sei? „Dass man keinen Strom dafür braucht,“ kicherte ein Mädchen.

Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle konnte viele Gespräche führen und ist überzeugt, dass es ein großes Potenzial vor allem bei den noch Unentschlossenen gibt. „Es gibt ein hohes Interesse an grünen Ideen und ich glaube, dass wir bundesweit gute Chancen haben und dritt-stärkste Kraft zumindest in Baden-Württemberg werden.“

 

Bericht: Annemarie Haug/20.08.17

Bericht: „Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“ – Gerhard Schick MdB in Renningen

Bericht: „Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“ – Gerhard Schick MdB in Renningen

„Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“

Gerhard Schick MdB in Renningen zum Thema ‚Grüne Ökonomie – Eine Wirtschaft ohne Wachstum?‘

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Gerhard Schick war im Haus am Rankbach beim Böblinger Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle zu Gast. Vor einem vollen Saal, bei dem einige Gäste den Vortrag sogar im stehen lauschen mussten, erklärte der finanzpolitische Sprecher der bündnisgrünen Bundestasgfraktion, warum es neue ökologische  Parameter in der Finanzpolitik und die Rückkehr zu einer wirklichen sozialen Marktwirtschaft braucht.
Der Abend wurde wieder vom Herrenberg Künstler Joris Rose musikalisch umrahmt.

„Es ist ein Trugschluss, dass grüne Politik und Wirtschaft nicht zusammenpassen“, so begrüßte Andrea Menschik vom grünen Ortsverband den finanzpolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis 90/die Grünen, Gerhard Schick  in Renningen. Mit dem Thema „Grüne Ökonomie. Eine Wirtschaft ohne Wachstum“ geht die Bundestagswahlkampagne des  Bundestagskandidaten für den Kreis Böblingen, Tobias B. Bacherle und seiner Partei in eine neue Runde. Gerhard Schick ist einer der versiertesten Finanz- und Wirtschaftsexperten von Bündnis 90/Die Grünen und erläuterte sehr eindrucksvoll Schwachstellen der derzeitigen Wirtschaftspolitik. Seine Forderung: wir brauchen neue ökologische  Parameter  und die Rückkehr zu einer wirklichen, sozialen Marktwirtschaft. „Es ist eine der zentralen, politischen Fragen, wie in der Finanz- und Wirtschaftspolitik die Weichen gestellt werden. Die Kernfrage ist die, ob  eine Wirtschaft ohne Wachstum denkbar ist oder ob sie eine Gefahr für unseren Wohlstand bedeutet. Deshalb freue ich mich sehr,  Gerhard Schick  bei uns begrüßen zu können“ so Tobias B. Bacherle in seiner Einleitung.

Schon 1972 habe der Club of Rome sich mit den Grenzen des Wachstums beschäftigt, begann Schick seinen Vortrag und machte klar, dass vor allem eindimensionale Ansätze nicht weiterführten. Die jahrelang immer wieder postulierte, wirtschaftspolitische Forderung nach mehr Wachstum,  könne genauso wenig eine Lösung sein, wie Forderungen nach einem allgemeinen „Degrowth“,  also Wirtschaftsrückgang. Auch die alleinige Steigerung der Effizienz reiche nicht aus: so habe sich seit den 80ger Jahren zwar die Effizienz zum Beispiel von Haushaltsgeräten enorm verbessert, dadurch sei aber nicht der Stromverbrauch gesenkt worden. „Wir werden zwar ökologisch effizienter, wenn wir die Ersparnis aber dafür nutzen, mehr anzuschaffen entwickeln wir uns stattdessen weiter weg von dem Ziel, nachhaltig zu wirtschaften. Nur durch die Verbindung von Effizienz und Verhaltensänderung kann der Rebound Effekt durchbrochen werden.“

Als Indikatoren für die Grenzen des Wachstums führte Schick u.a. das Klima, den Verlust der Artenvielfalt und die Verschmutzung der Atmosphäre an. „Es kann langfristig nicht die Lösung sein, wenn wir ökologische Ziele nur dann einhalten können, wenn die Weltwirtschaft sinkt, die Folgen wären eine höhere Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung. Wir stehen also vor einem Dilemma und das heißt, wir müssen über andere Lebensweisen und Verteilungsprozesse nachdenken.“ Ein Ansatz zur Veränderung der Wirtschaftsstruktur wäre die Einführung eines Bonus-Malus Systems. Preise  wären damit auch ökologisch aussagekräftig, sprich ein CO2- emittierendes Kraftwerk würde teurer, der Kauf sauberer Autos über die KFZ- Steuer begünstigt. Das reiche allein aber noch nicht aus. „ Wir müssen aufhören, unseren Wohlstand über das  Bruttoinlandsprodukt zu definieren. „Wir brauchen mehr Sharing-Economy, Autos und Haushaltsgeräte können geteilt werden, das impliziert auch einen neuen Ansatz von Mobilität. Das Bruttoinlandsprodukt allein sage nichts aus, ob es den Menschen gut geht. Politik müsse sich an neuen Parametern orientieren wie dem Jahreswohlstandsbericht, der auch die soziale Dimension von Wachstum impliziere und der zeige, dass ein immer größer werdender Teil der Menschen nicht mehr am Wohlstand partizipiere. „Da reicht es auch nicht bei der CDU zu sagen, uns geht es so gut, wenn nicht gesagt wird, wie der Wohlstand verteilt wird.“

Schicks Forderung: Wir müssen grenzenlosem Wachstum Grenzen setzten,  es müssen wieder Werte generiert und nicht zerstört werden. Und die Priorisierung des Erhalt statt purem Wachstum eines Unternehmens mehr anerkannt werden, wie es bei vielen Mittelständern ja schon sei. Als Beispiel führt Schick hier kleine Bäckereien an, die gegen die Großfirmen keine Chance mehr haben, aber eigentlich auch kein Interesse an Expansionen haben.
Sein Fazit: „Wir müssen aufhören hinter einem Wirtschaftswachstum hinterherzulaufen, das es eh so schon nicht mehr gibt, sondern uns auf alternative Ansätze konzentrieren.“ Das heißt letztendlich der Weg hin zu einer ökologischen,  sozialen Marktwirtschaft und die Weichen dafür jetzt zu stellen.

 

Nächster Termin:
Sonntag, 13. August Sommerfest vom Orts- und Kreisverband,  Ort: Alte TÜV Halle, Böblingen , Beginn: 13:00 Uhr

Mit Tobias B. Bacherle, Bundestagskandidat für Bündnis 90/Die Grünen sowie

Matthias Gastel MdB, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur und bahnpolitischer Sprecher der Fraktion

 

Streuobstspaziergang mit Andre Baumann

Streuobstspaziergang mit Andre Baumann

Streuobstspaziergang mit Umweltstaatsekretär Dr. Andre Baumann und Dr. Bernd Murschel MdL
Streuobstwiesenspaziergang im Regen
v.r.n.l. Thomas Wappler, Peter Sindlinger, Bernd Murschel MdL, Tobias B. Bacherle, Umweltstaatssekretär Andre Baumann und Jonathan Eklund.

Bei zum Teil strömendem Regen, aber umso größerer Ressonanz sind Umweltstaatssekretär Andre Baumann, Bernd Murschel und ich gemeinsam mit etwa fünfzig Interessierten am Dienstag über die Streuobstwiesen in Kayh spaziert.

Während des Spaziergangs haben wir an zwei Stellen für Redebeträge angehalten. Sowohl von Andre Baumann, als auch von Peter Sindlinger, dem Vorsitzenden des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins. Anschließend sind wir bei Most, Zwetschgenkuchen und neuen Zwetschgen für den Rest des Abends ins OGV Heim eingekehrt und haben dort noch einmal in gemütlicher Runde über die Entwicklungen für die Streuobstwiesen zu diskutieren.

Dort hat Andre Baumann auch nochmals die Leistungen der Betreiber der Obstwiesen in Kayh hervorgehoben, wohlwissend, dass die Preise für die Produkte und staatliche Zuwendungen oft nicht ausreichen. In diesem Sinne hat Andre die Streuobstwiesenbesitzer zu Mitarbeiter im Ehrenamt des Umweltministeriums gemacht, die draußen die wichtige Arbeit zum Erhalt der Artenvielfalt machen würden, die man sich im Umweltministerium wünsche.

Der Spaziergang war eine wundervolle Auflockerung für den Kampagnenalltag, der mich ja bald schon komplett übermannt hat. Vor allem war es aber mal wieder ein neuer Aspekt und nicht zuletzt die große Beteiligung der Kayher und die Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten, aber auch der Input über die Kayher Ortsgeschichte waren super.

 

Vielen Dank an die Herrenberg GRÜNEN und den OGV für die Organisation!

Hier klicken zum Artikel des Gäuboten über den Spaziergang.

Bericht: Afghanistan und die Flucht nach Europa

Bericht: Afghanistan und die Flucht nach Europa

Afghanistan und die Flucht nach Europa

Erik Marquardt und Tobias B. Bacherle eröffnen Fotoausstellung zu den Fluchtrouten

Fotojournalist Erik Marquardt hat im Sindelfinger s‘ Cafe mit einem Vortrag seine eindrucksvolle Foto Ausstellung Afghanistan-Hoffnung, Flucht und Vertreibung eröffnet. Marquardt ist Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen und war in den letzten Jahren immer wieder auf Fluchtrouten unterwegs. Mit seinen bewegenden Bildern gibt er authentische Einblicke in die Situation vor Ort: in diesem Jahr war er auf seinen Reportagen unterwegs in Afghanistan und begleitete NGOs auf dem Mittelmeer.
Die Ausstellungseröffnung war das letzte der Auftaktevents zur Bundestagswahlkampagne der Grünen im Kreis: In den letzten Wochen waren unter anderem der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour und Agniezka Brugger, Grüne Obfrau im Verteidigungsausschuss zu Gast beim Böblinger Bundestagskandidaten Tobias B. Bacherle und seiner Partei.

Mit seiner Fotoausstellung gewährt Marquardt einen dramatischen Blick auf die Situation der Menschen, die in Booten und zu Fuß über die Balkanroute auf der der Flucht sind. „Eindrucksvoll zeigen seine Bilder, was für dramatische Szenen sich auf den Booten und Fluchtrouten abspielen“, kündigt Bacherle seinen Berliner Gast an und verspricht damit nicht zu viel.
Marquardt: „ Umso perfider ist die aktuelle Diffamierungskampagne der Bundesregierung und von Herrn de Maiziere und sein Vorwurf, die NGOs würden den Schlepper in die Hände arbeiten. Dahinter steckt ganz einfach der Gedanke, wenn die Hilfsorganisationen die Menschen nicht retten, dann machen sich in Zukunft auch weniger auf den gefährlichen Weg. Ertrunkene Flüchtlinge sollen hier ganz gezielt zur Abschreckung dienen. 2.400 haben allein schon in diesem Jahr die Überfahrt nicht überlebt und das, was auf dem Wasser stattfindet, ist eindeutig Seenotrettung“. Was klar sein müsse: Für diese Menschen gebe es einfach keinen Weg zurück. Wenn sie das Meer erreichten, hätten sie bereits die Sahara durchquert und wochen- und monatelang die menschenunwürdigen Bedingungen in libyschen Lagern ertragen müssen.

Dramatische Bilder brachte Marquardt auch von seinen Reportagen von der Balkanroute mit. Anklagend und aufwühlend sind seine Bilder aus dem später abgebrannten, griechischen Hotspot Cap Moria auf Lesbos wie das Foto eines ausrangierten, großen Kühlschranks, in dem sich völlig durchnässte und unterkühlte Menschen versuchten aufzuwärmen. „Es ist unvorstellbar, wie unmenschlich die Zustände hier waren. Niemand hat sich für diese Menschen interessiert, keine Regierung hat sich engagiert“

Eindrucksvoll auch seine Bilder aus Afghanistan und Kabul. Die Situation für die Menschen, so Marquardt habe sich verschlechtert, große Teile des Landes seien wieder unter der Kontrolle der Taliban, auch das UNHCR bestätige, dass es in Afghanistan keine sicheren Regionen gäbe. „Mehr als widersprüchlich ist es da, wenn Botschaftsangehörige wegen der Sicherheitslage sich nicht mehr trauen die Botschaft zu verlassen, aber afghanische Flüchtlinge in ein vermeintlich sicheres Heimatland abgeschoben werden. Auf das Konto des IS gingen 2016 zehnmal so viele Tote wie im Jahr zuvor. Die Einschätzung des Innenministers, das sind Opfer aber keine Ziele, ist so einfach nicht haltbar“.

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren Bacherle und Marquardt noch mit den 50 Besucherinnen und Besuchern. Dabei machte Bacherle auch noch einmal deutlich, dass es langfristig eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Handelspolitik brauche. Um Fluchtursachen langfristig zu bekämpfen müssten auch ökologische und soziale Standards und Werte in die Handelspolitik einbezogen werden.

Die Ausstellung im Sindelfinger ‘s Café ist sechs Wochen bis Ende August zu sehen

 

Bericht: „Wir brauchen eine deutliche Linie“

Bericht: „Wir brauchen eine deutliche Linie“

„Wir brauchen eine deutliche Linie“

Im Rahmen der Auftakt-Events zur Wahlkampfkampagne von Bündnis90/Die Grünen war der Journalist Jakob Wilke–Yilmaz am Montag zu Gast bei Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle in Leonberg. Thema des Abends: „Der besiegte Sieger-wohin steuert die Türkei?“ Mit dem Vortrag setzten die Bündnisgrünen ihre Veranstaltungen mit außenpolitischen Schwerpunkten fort.

Der Journalist und Türkei-Experte Wilke hat lange Zeit in der Türkei gelebt und berichtet regelmäßig in internationalen Kulturmagazinen und online Portalen über die aktuellen Entwicklungen. Tagtäglich müssen wir feststellen, wie sehr sich die Türkei von Europa entfernt. Jüngster Höhepunkt: die Verhaftung deutscher Menschenrechtler.

Jakob Wilke begann seinen Vortrag mit dem Putschversuch am 15. Juli 2016, den er als Augenzeuge in Istanbul erlebt hat: Er habe den Tag noch gut im Gedächtnis, die ersten Nachrichten über einen möglichen, bevorstehenden Militärputsch erhielt er in Istanbul via Twitter während er im Teehaus saß. Die Folgen dieser Nacht sind bekannt: mehr als 250 Tote und 3.000 Verletze, das knappe Referendum und die Entwicklung der Türkei zu einem autokratischen Staat mit den bekannten Säuberungswellen durch Entlassungen. Was sich genau an diesem Abend des 15. Juli in Istanbul ereignet hat, weise weiterhin viele Ungereimtheiten auf: Warum wurde zwar das staatliche Fernsehen von den Putschisten besetzt, aber nicht die privaten Sender, wie agierte der türkische Geheimdienstchef und wie ist die Rolle der Gülen-Bewegung?

Wilke zeichnet in seinem Vortrag ein äußerst vielschichtiges und komplexes Bild über den aktuellen Zustand der Türkei: Den Prozess der Machtkonsolidierung, begleitet von Säuberungs- und Entlassungswellen vergleicht er mit einer Zwiebel, die gehäutet wird und sich mehr und mehr auf ihren Kern reduziert. Eine entscheidende Rolle auf dem weiteren Weg der Türkei komme der Opposition zu. Zwar habe der von der republikanischen Volkspartei CHP initiierte Gerechtigkeitsmarsch im Juni und Juli wieder Hoffnung aufkommen lassen. Die Opposition in der Türkei ziehe aber, um schlagkräftig zu sein, zu wenig an einem Strang. „Es gibt keinen einheitlichen Konsens für effektive Oppositionsarbeit, da reicht nicht die Freude über einen gemeinsamen Marsch, hier braucht es mehr Zusammenarbeit und Ausdauer“, so Wilke.

Im Anschluss ergaben sich im Gespräch mit Tobias B. Bacherle und den Zuhörern jede Menge Fragen, wie mit den aktuellen Problemen umzugehen sei. Zum Beispiel mit der Besuchsverweigerung deutscher Parlamentarier und der Androhung Erdogans, in der Türkei die Todesstrafe wiedereinzuführen.

„Es muss in diesen Punkten gegenüber der Türkei eine deutliche Linie gefahren werden, vor allem wenn deutsche Bürger von Repressalien betroffen sind“, verdeutlichte Bacherle die Standpunkte der grünen Türkeipolitik. Langfristig sei es wichtig, Verbündete vor Ort zu suchen und gezielt demokratische Gruppen im Land zu unterstützen. „Und nicht zuletzt tun wir gut daran eigene Imame auszubilden, wir brauchen langfristig eine islamische Theologie, die sich gegen Einflüsse wehren kann. Hier ist es der falsche Weg im Ausland Imame ausbilden zu lassen und deren Arbeit dann aus dem Ausland finanzieren zu lassen.“

 

„Wir müssen dicke und dünne Bretter bohren“ – Omid Nouripour MdB in Herrenberg

„Wir müssen dicke und dünne Bretter bohren“ – Omid Nouripour MdB in Herrenberg

„Wir müssen dicke und dünne Bretter bohren“

Der grüne Außenpolitiker Omid Nouripour war Gast beim Herrenberger Auftakt von Bacherles Bundestagswahlkampagne.

Mit dem außenpolitischen Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Omid Nouripour haben  am Mittwoch Bündnis90/Die Grünen im Kreis Böblingen ihre Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl fortgesetzt. Zusammen mit dem grünen Bundestagskandidaten für den Kreis Böblingen, Tobias B. Bacherle stellte Nouripour Forderungen einer grünen Außenpolitik vor und beleuchtete Lösungsansätze. Musikalischer Gast war der Herrenberger Künstler Joris Rose.

Den rund 50 Zuhörern gab der außenpolitische Experte, der als Bundestagsabgeordneter selbst  vom sogenannten Muslim-Bann des amerikanischen Präsidenten betroffen war, einen fundierten Abriss über die aktuellen Krisenherde insbesondere im Nahen Osten.
Für Syrien betonte Nouripour in der Zeit nach Assad die Wichtigkeit eines nationalen Weges der Aussöhnung. „Wenn das nicht passiert, ist der nächste Konflikt bereits vorprogrammiert“. Daneben müsse humanitäre Hilfe gewährleistet werden, Nachbarstaaten stabilisiert und der Libanon dürfe bei der Unterbringung der Tausenden von Flüchtlingen nicht alleine gelassen werden.  Doch daneben bleibe die langfristige Bekämpfung von Fluchtursachen und da müsse ein dünnes und ein dickes Brett gebohrt werden: „Es wird höchste Zeit, dass in Deutschland die Rüstungsexportrichtlinien eingehalten werden, wir Grünen fordern ein klares Rüstungsexportgesetz. Das sollte eigentlich schnell möglich sein“, so Nouripour vorwurfsvoll in Hinsicht auf die aktuellen Entscheidungen in Fragen der Rüstungsexporte.

Auf der anderen Seite richtet die europäische Handelspolitik oftmals in der Ferne lokale Märkte zugrunde. Ein solcher Kreislauf sei Beispielsweise an in Teilen der Fleischproduktion zu beobachten: das Abholzen des Regenwaldes, den Anbau von Genmais und durch die EU subventioniertes und dann exportiertes Hühnerfleisch werde in weiten Teilen Afrikas die Landwirtschaft und lokale Märkte zerstört, Menschen müssten so auch weiterhin ihre Heimat verlassen und würden zu Flüchtlingen.

Dennoch sei, so Nouripour, die Welt nicht aus den Fugen geraten.  Die Lösung auf die Fragen könne nur ein Europa geben, das sich wieder seiner Stärken besinnt und zurückfindet zu einer werteorientierten Außenpolitik. Und da sei er optimistisch. Immerhin gäbe es auch großartige Erfolge wie den Wahlsieg Macrons gegen die französischen Populisten. Und mit Blick  auf die Bundestagswahl:  „Bitte sagt allen Nichtwählern: Nutzt Euer Wahlrecht, es gibt in der Welt Menschen, die für das Recht zu wählen sterben“

Und getreu dem grünen Motto ‚Global denken und lokal handeln‘ bedankt sich Nouripour noch beim grünen Kreisverband. „Für die Einladung und dafür, dass Ihr Tobias B. Bacherle aufgestellt habt. Auch wenn wir uns über Musik meistens nur streiten, kann ich getrost sagen, Ihr habt einen Kandidaten, der nicht nur interessiert ist, sondern der auch noch Ahnung von der Sache hat“

Nouripour und Bacherle hatten vor der Veranstaltung bereits in einem Facebook-Livestream über den Wahlkreis, die Situation im Jemen und die Entwicklungen um den Iran diskutiert, sowie in einem aufgezeichneten Gespräch für YouTube breiter über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten gesprochen. Auch in der anschließenden Diskussion konnte Bacherle mit fundiertem Fachwissen punkten.

Ganz vorne bei der anschließenden Diskussion stand die Frage: Wie lässt es sich vermeiden, dass Menschen sich überhaupt auf die Flucht begeben müssen?
„Es können nicht weiter praktisch blind Waffen geliefert werden, Hilfszahlungen an den UNHCR gekürzt und die Landwirtschaften in den Ländern zerstört werden“, so Tobias B. Bacherle. „Dann zu überlegen, wie wir möglichst hohe Mauern bauen können,  damit diese Menschen nicht zu uns kommen können, das ist nicht der richtige Weg. Wir wollen vor Ort lokale Strukturen stärken, aber nicht mit autoritären Systemen zusammenarbeiten oder Militärdiktaturen unterstützen. Und wir haben auch eine handelspolitische Verantwortung. Wir müssen den Menschen in Ihrer Heimat wieder Perspektiven geben!“

„Das Völkerrecht hat oberste Priortät“ – Brugger MdB in Ehningen

„Das Völkerrecht hat oberste Priortät“ – Brugger MdB in Ehningen

„Das Völkerrecht hat oberste Priortät“
Agnieszka Brugger und Tobias B. Bacherle diskutieren zu Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten in Ehningen

Im September wählt Deutschland ein neues Parlament. Die Parteien starten jetzt auch im Kreis in den Wahlkampf.
Am vergangenen Freitag, 7. Juli, fand das erste der vier Auftaktevents der bündnisgrünen Kampagne in der Begegnungsstätte in Ehningen mit Agnieszka Brugger MdB, statt. Die sicherheits- und abrüstungspolitische Sprecherin und Obfrau im Verteidigungsausschuss sprach und diskutierte gemeinsam mit Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle unter dem Motto ‚Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten‘ grüne Ansätze in der Friedens- und Sicherheitspolitik.

„Friedenspolitik braucht es heute mehr denn je“, kündigt Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle den ersten Gast in seiner Kampagne zur Bundestagswahl 2017 an. Agnieszka Brugger, die sicherheits- und abrüstungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN aus Ravensburg brachte mit ‚Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten‘ sicherlich keine einfache Thematik mit.
Dass die GRÜNEN das Thema in keinster Weise eindimensional und als komplexes Politikfeld betrachten, indem jede einzelne Entscheidung eine genaue Abwägung ist und am Ende doch oftmals eine Gewissensentscheidung ist, gab Brugger in ihrem Vortrag gleich zu Anfang klar zu verstehen.
Doch die Frage nach einer funktionierenden, internationalen Sicherheitspolitik drängt. Nicht zuletzt durch den Klimawandel sind viele Konfliktherde befeuert und treiben so viele Menschen wie zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg auf die Flucht.
Brugger gibt in ihrem Vortrag einen sachlich kompetenten, aber verständlich aufbereiteten Rundumschlag. Von Auslandseinsätzen der Bundeswehr über Fragen der militärischen Aufrüstung und das 2%-Ziel der NATO bis zu den stetig steigenden deutschen Rüstungsexporte ordnete die Ravensburger Bundestagsabgeordnete handelt Brugger die aktuellen Themen ab.

Doch auch hier wird schon klar, dass viele Themen nicht in kurzen Nebensätzen erläutert werden können: „Wenn ich hier sehe, wer nach mir bei Euch zu Gast ist, bin ich natürlich beruhigt, dass einige der angesprochenen Krisenherde noch einmal detaillierter behandelt werde“, so Brugger in Hinblick auf die folgenden Veranstaltungen im Wahlkreis zur Türkei (17.7., Leonberg), Afghanistan (19.7., Sindelfingen) und den jüngsten diplomatischen Spannungen am arabischen Golf (12.7., Herrenberg).

Im Anschluss diskutieren Bacherle und Brugger gemeinsam mit dem Publikum, insbesondere auf die Abrüstungspolitik, die Profitorientierung Waffenexporten und eine gemeinsame, europäische Armee.
„Ja, wenn Europa weiter zusammenwächst, dann kann es auch eine gemeinsame Armee geben. Jedoch ist für uns klar, dass es erst mehr Europa und mehr Kompetenzen für das Europäische Parlament braucht und dann ein solcher Schritt folgen kann“, so Bacherle zur Ideen der gemeinsamen Streitkraft in der EU.
Am Ende bleibt dann vor allem ein Satz hängen: „Das Völkerrecht hat für uns GRÜNE oberste Priorität“

Im Anschluss gab es bei entspannter Atmosphäre noch persönliche Gespräche mit Brugger und Bacherle, die mit Musik von Keep Away From Fire untermalt wurden.

„Agnieszka Brugger hat einen wirklich umfassenden Überblick über ein brandaktuelles Thema mitgebracht. Und hat das noch absolut kompetent und sympathisch transportiert. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie sowohl außenpolitisch sehr viel Erfahrung mitbringt, aber eben auch noch eine der jüngeren Abgeordneten ist“, so Sanja Jäger, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Böblingen.

Bacherle und seine Partei veranstalten statt einem großen Wahlkampfauftakt eine Reihe von Veranstaltungen im Wahlkreis verteilt. Die Veranstaltung in Ehningen war hiervon die erste, am Mittwoch folgt der Besuch von Omid Nouripour MdB in Herrenberg, am 17. Juli Jakob Wilke in Leonberg und am 19. Juli eröffnet Erik Marquardt seine Fotoausstellung in Sindelfingen.

Veranstaltung: Die Welt im Umbruch mit Omid Nouripour

Veranstaltung: Die Welt im Umbruch mit Omid Nouripour

12. Juli, 19:30 Uhr, Herrenberg, Schickhardt Gymnasium
Omid Nouripour MdB:
Die Welt im Umbruch
Herrenberg, Musiksaal im Schickhardt Gymnasium, Längenholz 2
Mit Musik von Joris Rose

Pressemitteilung:

‚Die Welt im Umbruch‘ Nouripour in Herrenberg

Omid Nouripour ist vielgefragter außenpolitischer Experte der Grünen und kennt sich wie kaum ein anderer aus mit den aktuellen Krisenherden.  Am Mittwochabend wird er über Konflikt- Hintergründe in der muslimisch-arabischen Welt sprechen und grüne Lösungsansätze vorstellen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe von Auftaktveranstaltungen für den Wahlkampf von Bündnis 90/Die Grünen und ihrem Bundestagskandidaten Tobias B. Bacherle.

Der Konflikt zwischen dem Iran und Saudi Arabien ist aktueller denn je. Wie wird sich die Lage zwischen Saudi Arabien und Katar entwickeln? Wohin steuert die Türkei unter Erdogan? Welche Folgen haben die deutschen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien? Und ist Afghanistan ein “sicheres Herkunftsland”? Die bedrohliche Situation in der Golfregion verunsichert zurzeit viele Menschen. „Panik ist hier keine Lösung“, so die Antwort von Omid Nouripour, stattdessen setzt er auf ein klares und selbstbewusstes Bekenntnis zu Europa und seinen demokratisch-freiheitlichen Werten.
„Omid Nouripour ist zweifelslos einer der besten Parlamentarier zum Thema Außenpolitik im arabischen und persischen Raum. Ich freue mich sehr diese Expertise hier im Kreis zu Gast zu haben“, so Bacherle.

Tobias Bacherle kandidiert für Bündnis90/Die Grünen im Wahlkreis Böblingen für den Bundestag und ist mit 22 Jahren einer der interessantesten Newcomer der deutschen Politikszene. Zusammen mit Omid  Nouripour wird er an diesem Abend zu den aktuellen Themen grüne Alternativen aufzeigen und sich Fragen und Diskussion stellen.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt vom Herrenberg Künstler Joris Rose.
Die Veranstaltung ist öffentlich.

Hier die Pressemitteilung als .pdf zum Download.

Veranstaltung: Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten mit Agniezska Brugger MdB

Veranstaltung: Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten mit Agniezska Brugger MdB

7. Juli, 19:00 Uhr, Ehningen, Begegnungsstätte
Agnieszka Brugger MdB:
Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten
Mit Musik von Keep Away From Fire


Pressemitteilung:

GRÜNE starten in Wahlkampf
In Ehningen mit Agnieszka Brugger MdB zum Thema Friedenspolitik.

Keine drei Monate sind es mehr bis zur Wahl. Der Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle und seine Partei Bündnis 90/Die Grünen starten jetzt mit einer Veranstaltungsreihe in den Wahlkampf.
Am 7. Juli wird in Ehningen Agnieszka Brugger MdB, die verteidigungspolitische Sprecherin und Obfrau im Verteidigungsausschuss, zum Thema ‚Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten‘ in der Begegnungsstätte zu Gast sein.

‚Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten‘ Darüber möchte die Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung der Grünen Bundestagsfraktion und Obfrau im Verteidigungsausschuss, Agnieszka Brugger, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Am Freitag, 07. Juli 2017 spricht Agnieszka Brugger ab 19:00 Uhr in der Begegnungsstätte in Ehningen über die aktuellen Konflikte auf der Welt und stellt Grüne Lösungsansätze und Eckpunkte für eineverantwortungsvolle Außen- und Sicherheitspolitik vor. Fragen der militärischen Aufrüstung und das 2%-Ziel der NATO, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und die stetig steigenden deutschen Rüstungsexporte ordnet die Ravensburger Bundestagsabgeordnete in den Kontext unserer Zeit ein. Danach stellt sich die Abrüstungsexpertin den Fragen und der Diskussion.
„Das Thema, das Agniezska Brugger mit Friedenspolitik mitbringt könnte aktueller kaum sein. Zwischen Donald Trump, Aufrüstung und zahlreichen Kriegsgebieten zum Teil vor Europas Toren ist die Frage nach einer Friedenspolitik relevant wie eh und je“, schaut Kandidat Tobias B. Bacherle auf die Veranstaltung.
Agnieszka Brugger ist seit 2009 Mitglied des Bundestags. Damals zog sie als 24-Jährige über die Landesliste als jüngste Abgeordnete in das Parlament ein. In diesem Jahr ist der jüngste Bewerber auf der Baden-Württembergischen Landesliste 22 Jahre alt: Tobias B. Bacherle steht auf Listenplatz 18 und kandidiert im Wahlkreis Böblingen als Direktkandidat.

Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Sindelfinger Künstler Keep Away From Fire.
Die Veranstaltung ist öffentlich.

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