Die Mobilitätswende - gestalten.

Mobilität wird sich in den nächsten Jahren verändern. Das bedeutet große Chancen, aber auch große Herausforderungen für den Wahlkreis Böblingen.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir weiterhin ein starker Standort für die Moblität der Zukunft bleiben.

Am 15. September sind wir zu dem Thema übrigens gemeinsam mit Winne Hermann MdL auf einer verkehrspolitischer Bustour im Kreis unterwegs gewesen (hier klicken zum Bericht)

Die Mobilität der Zukunft ist das emissionsfreie Fahren.
Ich bin mir sicher, dass es dafür eine Mobilitätswende braucht, die nicht nur auf neue Antriebstechnologien setzt, sondern es eine Mischung braucht, aus neuer Mobilitätskonzepte wie CarSharing oder autonomes Fahren bzw. digital optimiertes Routing und altbewährter, nachhaltiger Fortbewegung wie mit dem ÖPNV, Zügen allgemein, dem Fahrrad und zu Fuß.

Dabei ist mir wichtig, dass wir die Qualität z.B. des ÖPNVs oder der Fahrradinfrastruktur soweit ausbauen, dass die Nutzung auch wirklich attraktiv wird.
Und die Mobilitätswende darf nicht nur den Personenverkehr betreffen, sondern muss auch Gütertransporte neu konzepieren.

Der Raum Stuttgart lebt von der Automobilindustrie. Fast 200 000 Menschen, und damit ein Sechstel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, sind direkt in diesem Bereich angestellt. Viele arbeiten in von der Automobilindustrie abhängigen Betrieben.

Weil es lange nicht politischer Wille war, hier zu gestalten. Viele politische Akteure sind leider ideologisch verbohrt und können sich Veränderung kaum vorstellen. Doch damit unsere Standortstärke und die Arbeitsplätze erhalten bleiben, müssen wir eine ökologische Mobilitätswende hier gestalten. Das heißt neue Mobilitätskonzepte, das emissionsfreie Fahren und die Verbesserung von z.B. öffentlichen Nahverkehrskonzepten, all das muss hier entwickelt und auch produziert werden.

Dafür wollen wir Anreize schaffen und wiederum Subventionen auf die Verbrennertechnologie abschaffen.

Mobilitätswende endet nicht an der Straße. Wir brauchen einen Ausbau des Schienennetzes und eine Verkehrsförderpolitik des Bundes, der Schienenprojekte nicht wie Verkehrsprojekte dritter oder vierter Klasse behandelt.
Besonders bei uns in der Region Stuttgart braucht es einen Ausbau des Schienennetzes des öffentlichen Nachverkehrs.
Wir wollen außerdem die rechtsgrundlage für kostenlosen und umlagenfinanzierten öffentlichen Nachverkehr schaffen und 10 Pilot-Projekte für kostenlosen ÖPNV fördern.

Der Tarifflickenteppich ist uns außerdem zu unübersichtlich und nutzer*innenunfreundliche.
Deshalb wollen wir einen Mobilpass einführen, mit dem sämtliche Angebote des öffentlichen Verkehrs wie auch Car- und Bikesharing aus einer Hand gebucht und bezahlt werden können.

Und auch die Güter müssen endlich auf die Schiene. Wir wollen den Ausbau des Güterschienennetzes.
Und in diesem Zusammenhang: Wir wollen auch eine ökologischere Schifffahrt und wollen alternative Antriebstechnologien, wie die Brennstoffzelle auch für die Schifffahrt fördern.

Fahrradfahren muss weiterhin gefördert werden.
Durch die Entwicklung der Pedelecs bzw. E-Bikes ist es für viel mehr Menschen möglich auch weitere Strecken mit dem Fahrrad zurück zu legen.

Daher braucht es eine überregionale Fahrradinfrastruktur, wie z.B. Radschnellwege und ein bundesweites Netz von Radfernwegen.
Allerdings müssen für diese auch gute und sichere Verbindungen in die Städte gewährleistet werden. Dafür möchte ich mich auch weiterhin im Stadtrat Sindelfingen einsetzen.
Daneben wollen wir das Potenzial von Lastenrädern und E-Lastenräder im städtischen Lieferverkehr fördern und eine Kaufprämie für diese einführen.