Pressemitteilung: Bacherle bei SWR Aktuell

Pressemitteilung: Bacherle bei SWR Aktuell

Tobias B. Bacherle bei SWR Aktuell
SWR Aktuell stellt die jungen Kandidierenden vor. Der Beitrag über Bacherle wird am Donnerstag gesendet.

Die Bundestagswahl rückt näher und auch die Jugend und ihre politische Meinung rückt in den Mittelpunkt. SWR Aktuell porträtiert daher die jungen Kandierenden im Land Baden-Württemberg.
In den Beiträgen sollen die Nachwuchspolitiker und ihre Kernthemen vorgestellt werden.

Auch der Böblinger Bundestagskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde vom SWR im Sindelfinger ‘s Café besucht. In der Bar, in der auch die Fotoausstellung von Erik Marquardt über Afghanistan hängt und Bacherle seinen Sindelfinger Wahlkampfauftakt hatte, filmte das SWR am vergangenen Donnerstag den Beitrag.
Das Team hatte Bacherle einige Materialien an die Hand gegeben, um die drängendsten politischen Themen in Miniatur nachzubauen. Bacherle machte dabei noch einmal deutlich, dass er für mehr globale Gerechtigkeit und die Mobilitätswende streiten wolle, nicht zuletzt um den Standort langfristig zu erhalten.
Das Porträt über den Sindelfinger Stadtrat wird kommende Woche in der Donnerstagausgabe von SWR Aktuell zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr gesendet.

 

Foto: Tarek Musleh / www.musleh-fotografie.de

Besuch bei unique e.V.

Besuch bei unique e.V.

Besuch beim Unternehmerinnennetzwerk Unique e.V.

Gemeinsam mit Claudia Maresch, der Sprecherin des Böblinger Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, habe ich die Unternehmerinnen bei unique e.V. besucht.
Dass der Austausch interessant werden würde, war hatte ich mir schon im Vorfeld gedacht. Dass das Gespräch dann nicht nur aufschlussreich, sondern knapp zwei Stunden gehen sollte und mir wieder einmal gezeigt hat, wie wichtig unsere grünen Ansätze in vielen Punkten sind, war dann doch mehr als erfreulich.

unique e.V. ist ein Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, Unternehmerinnen zu unterstützen, zu vernetzen und zu empowern. Ein Ansatz, der auch heute noch wichtiger zu sein scheint, als es uns allen lieb sein sollte.

Im Gespräch mit dem Vorstand von unique ging es aber nicht nur darum, wie wichtig diese Netzwerke gerade für Frauen sind und wie wertvoll solche insitutionalisierten Netzwerke sind. Mir wurde außerdem die Initiative Frauen Unternehmerinnen des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bzw. die Vorbild-Unternehmerinnen vorgestellt. Die Idee, gerade jungen Menschen nahe zubringen, dass und wie Frauen gründen und somit nicht nur Role-Models zu schaffen, sondern bestenfalls auch mehr gesellschaftliches Verständnis zu schaffen, ist leider immer noch wichitg und nötig.

Im weiteren Gespräch ging es aber auch um Themen wie KSK für Kreativschaffende, Bestimmungen des Online-Handels und Bürokratische Hürden bei der Gründung. Manche der Inputs werde ich hoffentlich in die Positionsfindungen meiner Partei einbringen können, andere waren einfach nur super Einblicke in den Lebensalltag der Gründerinnen.

 

Plakate: Weniger ist mehr

Plakate: Weniger ist mehr

Weniger ist mehr.

Die GRÜNEN im Kreis wollen sich bei Ihrer Wahlkampagne beim Plakatieren zurückhalten.

Die Bundestagswahl rückt näher und damit gibt es für die Parteien auch wieder die Möglichkeit ihre Themen und Kandidierenden zu plakatieren.
Bündnis 90/Die GRÜNEN im Wahlkreis möchten sich dieses Jahr dabei zurückhalten.
„Natürlich werden auch wir mit Plakaten auf die Wahl und unsere Positionen aufmerksam machen. Jedoch sehen wir die Wahlwerbung durch Plakate nur als einen kleinen Teil des Wahlkampfes. Daher möchten wir dieses Jahr einen ressourcenschonenden Ansatz beim Plakatieren verfolgen“, erläutert Tobias B. Bacherle, der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Wahlkreis Böblingen.
So hat seine Partei aktuell im ganzen Kreis nur etwa 1.200 Plakate an 800 Standorten aufgestellt. Ende August werden weitere 800 Kopfplakate des Kandidaten an 400 Standorten folgen.
„Wir sind überzeugt, dass das ausreicht um auf die Wahl aufmerksam zu machen. Es muss nicht jeder mögliche Standort, jede Laterne vollplakatiert sein“
Anstatt sich an der Plakatschlacht zu beteiligen, wollen die Grünen ihre Ressourcen lieber anders nutzen und werben wie gewohnt an Infoständen, aber auch verstärkt online und mit Veranstaltungen die im Wahlkreis verteilt stattfinden werben. Diese werden neben unter anderem Verkehrsminister Winfried Hermann und die Vorsitzende der grünen Fraktion im Europaparlament Ska Keller in den Kreis holen.

Mehr Infos dazu auch unter www.tbbacherle.eu

Bericht: Sommerfest in Böblingen

Bericht: Sommerfest in Böblingen

Gute Laune beim Sommerfest der Grünen
Mobilität und Luftqualität ist für alle wichtig

Wie gut sich politisches Engagement mit Feierlaune verbinden lässt, zeigte der Ortsverband Böblingen/Schönbuch von Bündnis 90/DIE GRÜNEN erneut am vergangenen Sonntag bei seinem diesjährigen Sommerfest. Dass man mitten im Wahlkampf das Feiern nicht vergessen soll, war dem Team um Sprecherin Claudia Maresch wichtig. Der Ortsverband hatte diesmal die Unterstützung des Kreisverbandes und konnte wieder ein breites Programm anbieten.

Dicht umringt: Die Autos von Electrify BW

Schon von weitem sichtbar waren die von Electrify BW präsentierten Elektrofahrzeuge. Pressesprecherin des Vereins, Jana Höffner beantwortete gemeinsam mit den anderen Elektroauto-Besitzern geduldig und sehr kompetent alle Fragen. „Wie lange hält denn so eine Batterie?“ war eine der am meisten gestellten Fragen. „8 Jahre oder 100.000 km,“ die beeindruckende Antwort. „Und bei Tesla-Modellen hat man sogar unbegrenzte Garantie.“ Die Ladezeit richte sich nach der technischer Ausstattung, die nächste Ladestation zeigt die Software im Fahrzeug an. „Einen Gebrauchten kann man schon ab ca. 8.000 € bekommen,“ weiß ein anderer, „und 10 Jahre lang bezahlt man keine KFZ-Steuer.“

Im politischen Teil war Stadtrat Dr. Stefan Belz im Gespräch mit Matthias Gastel, MdB und bahnpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und dem Kandidaten für die Bundestagswahl, Tobias B. Bacherle. Beide unterstrichen die Wichtigkeit, neue Mobilitätskonzepte hier zu entwickeln und hier zu produzieren. Den Kreis Böblingen als Automobilstandort zu erhalten, bleibt eine wichtige Aufgabe.

Die Infostände zur Feinstaubmessung in Böblingen und zum Fahrradfahren hatten viel Zulauf. Viele fragten, wann und wo weitere Messgeräte zu bekommen sind, so Tim Göhner, der die vielen Fragen beantwortete. Seit September letzten Jahres ist der 19-jährige Student der Mechatronik bei den Grünen aktiv und freut sich, dass das Thema Nachhaltigkeit bei vielen Besuchern einen so hohen Stellenwert hat.

Stark frequentiert war auch der Stand mit Kaffee und Kuchen. „12 Kuchen wurden gespendet, die wir alle verkauft haben,“ freute sich Stadträtin Dorothea Bauer. Steaks, Rote und Veggie-Burger kamen diesmal vom Bootshaus. Sprecherin Claudia Maresch betonte „Unsere Helfer hatten deshalb viel mehr Zeit für Gespräche und konnten sich intensiver um unsere Infostände kümmern.“

Den musikalischen Rahmen übernahm wieder die Combo des AEG und bekam viel Beifall.

Neben vielen treuen Besuchern, schaute auch der frühere Landwirtschaftsminister Bonde vorbei. Altstadträtin Sigrid Schild, die mit ihrem Mann gekommen war, freute sich an der guten Stimmung und der schönen Atmosphäre und besonders an dem Umtrieb an der Rollenrutsche.

Zahlreiche Kinder konnten davon gar nicht genug bekommen und trugen immer wieder begeistert ihr Sitzbrett zurück, um sich nochmal anzustellen. Was das Besondere daran sei? „Dass man keinen Strom dafür braucht,“ kicherte ein Mädchen.

Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle konnte viele Gespräche führen und ist überzeugt, dass es ein großes Potenzial vor allem bei den noch Unentschlossenen gibt. „Es gibt ein hohes Interesse an grünen Ideen und ich glaube, dass wir bundesweit gute Chancen haben und dritt-stärkste Kraft zumindest in Baden-Württemberg werden.“

 

Bericht: Annemarie Haug/20.08.17

Bericht: „Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“ – Gerhard Schick MdB in Renningen

Bericht: „Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“ – Gerhard Schick MdB in Renningen

„Wir müssen zur wirklichen, sozialen Marktwirtschaft zurückkehren“

Gerhard Schick MdB in Renningen zum Thema ‚Grüne Ökonomie – Eine Wirtschaft ohne Wachstum?‘

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Gerhard Schick war im Haus am Rankbach beim Böblinger Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle zu Gast. Vor einem vollen Saal, bei dem einige Gäste den Vortrag sogar im stehen lauschen mussten, erklärte der finanzpolitische Sprecher der bündnisgrünen Bundestasgfraktion, warum es neue ökologische  Parameter in der Finanzpolitik und die Rückkehr zu einer wirklichen sozialen Marktwirtschaft braucht.
Der Abend wurde wieder vom Herrenberg Künstler Joris Rose musikalisch umrahmt.

„Es ist ein Trugschluss, dass grüne Politik und Wirtschaft nicht zusammenpassen“, so begrüßte Andrea Menschik vom grünen Ortsverband den finanzpolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis 90/die Grünen, Gerhard Schick  in Renningen. Mit dem Thema „Grüne Ökonomie. Eine Wirtschaft ohne Wachstum“ geht die Bundestagswahlkampagne des  Bundestagskandidaten für den Kreis Böblingen, Tobias B. Bacherle und seiner Partei in eine neue Runde. Gerhard Schick ist einer der versiertesten Finanz- und Wirtschaftsexperten von Bündnis 90/Die Grünen und erläuterte sehr eindrucksvoll Schwachstellen der derzeitigen Wirtschaftspolitik. Seine Forderung: wir brauchen neue ökologische  Parameter  und die Rückkehr zu einer wirklichen, sozialen Marktwirtschaft. „Es ist eine der zentralen, politischen Fragen, wie in der Finanz- und Wirtschaftspolitik die Weichen gestellt werden. Die Kernfrage ist die, ob  eine Wirtschaft ohne Wachstum denkbar ist oder ob sie eine Gefahr für unseren Wohlstand bedeutet. Deshalb freue ich mich sehr,  Gerhard Schick  bei uns begrüßen zu können“ so Tobias B. Bacherle in seiner Einleitung.

Schon 1972 habe der Club of Rome sich mit den Grenzen des Wachstums beschäftigt, begann Schick seinen Vortrag und machte klar, dass vor allem eindimensionale Ansätze nicht weiterführten. Die jahrelang immer wieder postulierte, wirtschaftspolitische Forderung nach mehr Wachstum,  könne genauso wenig eine Lösung sein, wie Forderungen nach einem allgemeinen „Degrowth“,  also Wirtschaftsrückgang. Auch die alleinige Steigerung der Effizienz reiche nicht aus: so habe sich seit den 80ger Jahren zwar die Effizienz zum Beispiel von Haushaltsgeräten enorm verbessert, dadurch sei aber nicht der Stromverbrauch gesenkt worden. „Wir werden zwar ökologisch effizienter, wenn wir die Ersparnis aber dafür nutzen, mehr anzuschaffen entwickeln wir uns stattdessen weiter weg von dem Ziel, nachhaltig zu wirtschaften. Nur durch die Verbindung von Effizienz und Verhaltensänderung kann der Rebound Effekt durchbrochen werden.“

Als Indikatoren für die Grenzen des Wachstums führte Schick u.a. das Klima, den Verlust der Artenvielfalt und die Verschmutzung der Atmosphäre an. „Es kann langfristig nicht die Lösung sein, wenn wir ökologische Ziele nur dann einhalten können, wenn die Weltwirtschaft sinkt, die Folgen wären eine höhere Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung. Wir stehen also vor einem Dilemma und das heißt, wir müssen über andere Lebensweisen und Verteilungsprozesse nachdenken.“ Ein Ansatz zur Veränderung der Wirtschaftsstruktur wäre die Einführung eines Bonus-Malus Systems. Preise  wären damit auch ökologisch aussagekräftig, sprich ein CO2- emittierendes Kraftwerk würde teurer, der Kauf sauberer Autos über die KFZ- Steuer begünstigt. Das reiche allein aber noch nicht aus. „ Wir müssen aufhören, unseren Wohlstand über das  Bruttoinlandsprodukt zu definieren. „Wir brauchen mehr Sharing-Economy, Autos und Haushaltsgeräte können geteilt werden, das impliziert auch einen neuen Ansatz von Mobilität. Das Bruttoinlandsprodukt allein sage nichts aus, ob es den Menschen gut geht. Politik müsse sich an neuen Parametern orientieren wie dem Jahreswohlstandsbericht, der auch die soziale Dimension von Wachstum impliziere und der zeige, dass ein immer größer werdender Teil der Menschen nicht mehr am Wohlstand partizipiere. „Da reicht es auch nicht bei der CDU zu sagen, uns geht es so gut, wenn nicht gesagt wird, wie der Wohlstand verteilt wird.“

Schicks Forderung: Wir müssen grenzenlosem Wachstum Grenzen setzten,  es müssen wieder Werte generiert und nicht zerstört werden. Und die Priorisierung des Erhalt statt purem Wachstum eines Unternehmens mehr anerkannt werden, wie es bei vielen Mittelständern ja schon sei. Als Beispiel führt Schick hier kleine Bäckereien an, die gegen die Großfirmen keine Chance mehr haben, aber eigentlich auch kein Interesse an Expansionen haben.
Sein Fazit: „Wir müssen aufhören hinter einem Wirtschaftswachstum hinterherzulaufen, das es eh so schon nicht mehr gibt, sondern uns auf alternative Ansätze konzentrieren.“ Das heißt letztendlich der Weg hin zu einer ökologischen,  sozialen Marktwirtschaft und die Weichen dafür jetzt zu stellen.

 

Nächster Termin:
Sonntag, 13. August Sommerfest vom Orts- und Kreisverband,  Ort: Alte TÜV Halle, Böblingen , Beginn: 13:00 Uhr

Mit Tobias B. Bacherle, Bundestagskandidat für Bündnis 90/Die Grünen sowie

Matthias Gastel MdB, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur und bahnpolitischer Sprecher der Fraktion

 

Besuch bei NIKA

Besuch bei NIKA

Am Dienstag bin ich nicht nur mit Andre Baumann und Bernd Murschel MdL über die Streuobstwiesen in Kayh spaziert, sondern habe auch zusammen mit Thekla Walker MdL und Thomas Poreski MdL, sowie Vertreterinnen der Kreis- und Stadtratsfraktion bei NIKA in Böblingen zu Besuch. Gemeinsam mit der Leiterin Petra Pfendtner ging es bei dem Gespräch neben der guten Arbeit, vor allem um die Zukunft des Netzwerks.

Das Netzwerk Interkulturelle Arbeit (NIKA) ist ein ziemlich breit aufgestellte Initiative, die neben der Arbeit im interkulturellen Bereich auch integrationsfördernde Maßnahmen des Kreises übernimmt und dazu noch Quartiersarbeit leistet.
Dabei macht das Netzwerk genau das, was wir in der aktuellen Situation brauchen: Es arbeitet gemeinsam mit Menschen und stellt diesen in den Mittelpunkt. NIKA bietet mit seinen Programmen Freiräume und die nötige Sorge fürs Detail und den*die Einzelne*n, damit Integration.
Doch wie so oft hangelt sich auch NIKA von Förderprogramm zu Förderprogramm, steht oft zwischen den Fördertöpfen und benötigt unverhältnismäßig viel Zeit um die Finanzierung Jahr für Jahr sicherzustellen. Neben verschiedenen Fördermöglichkeiten des Landes gilt es hierbei aber meiner Meinung nach vor allem von Seiten der Stadt Böblingen und des Kreises stärker in Verantwortung zu treten und NIKA dauerhaft zu unterstützen.

Streuobstspaziergang mit Andre Baumann

Streuobstspaziergang mit Andre Baumann

Streuobstspaziergang mit Umweltstaatsekretär Dr. Andre Baumann und Dr. Bernd Murschel MdL
Streuobstwiesenspaziergang im Regen
v.r.n.l. Thomas Wappler, Peter Sindlinger, Bernd Murschel MdL, Tobias B. Bacherle, Umweltstaatssekretär Andre Baumann und Jonathan Eklund.

Bei zum Teil strömendem Regen, aber umso größerer Ressonanz sind Umweltstaatssekretär Andre Baumann, Bernd Murschel und ich gemeinsam mit etwa fünfzig Interessierten am Dienstag über die Streuobstwiesen in Kayh spaziert.

Während des Spaziergangs haben wir an zwei Stellen für Redebeträge angehalten. Sowohl von Andre Baumann, als auch von Peter Sindlinger, dem Vorsitzenden des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins. Anschließend sind wir bei Most, Zwetschgenkuchen und neuen Zwetschgen für den Rest des Abends ins OGV Heim eingekehrt und haben dort noch einmal in gemütlicher Runde über die Entwicklungen für die Streuobstwiesen zu diskutieren.

Dort hat Andre Baumann auch nochmals die Leistungen der Betreiber der Obstwiesen in Kayh hervorgehoben, wohlwissend, dass die Preise für die Produkte und staatliche Zuwendungen oft nicht ausreichen. In diesem Sinne hat Andre die Streuobstwiesenbesitzer zu Mitarbeiter im Ehrenamt des Umweltministeriums gemacht, die draußen die wichtige Arbeit zum Erhalt der Artenvielfalt machen würden, die man sich im Umweltministerium wünsche.

Der Spaziergang war eine wundervolle Auflockerung für den Kampagnenalltag, der mich ja bald schon komplett übermannt hat. Vor allem war es aber mal wieder ein neuer Aspekt und nicht zuletzt die große Beteiligung der Kayher und die Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten, aber auch der Input über die Kayher Ortsgeschichte waren super.

 

Vielen Dank an die Herrenberg GRÜNEN und den OGV für die Organisation!

Hier klicken zum Artikel des Gäuboten über den Spaziergang.

Ergänzung zum Zeitungsartikel der StZ zur Podiumsdiskussion in Böblingen

Ergänzung zum Zeitungsartikel der StZ zur Podiumsdiskussion in Böblingen

Letzte Woche habe ich mit den anderen Bundestagskandidierenden, sowie Experten aus der Flüchtlingsarbeit im Ökumenischen Gemeindezentrum in Böblingen zur Flüchtlingspolitik diskutiert.

Die Stuttgarter Zeitung hat, wie andere Zeitungen auch, über die Diskussion berichtet. Hier geht’s zum Artikel.

Unter anderem schreibt die Stuttgarter Zeitung: “Er [Tobias Bacherle] hält auch die Abschiebung krimineller Asylbewerber für unvereinbar mit deutschem Recht.”
Da das eine verkürzte und missverständliche Darstellung meines Statements zu Abschiebungen in Krisen- und Kriegsgebiete ist, möchte ich dieses hier noch einmal in Gänze darstellen.

Die Abschiebung von Menschen in Krisen- und Kriegsgebiete, in denen eine hohe Gefahr für Leib und Leben besteht halte ich für falsch. Am Beispiel von Afghanistan habe ich dargestellt, dass es dort (für alle Abschiebungen) keine wirkliche Anschlussbetreuung gewährleistet werden kann.
Unser Rechtssystem sieht Leibesstrafen nicht vor und daher halte ich es für keine angemessene ‘Strafe’ einen Menschen einer Gefahr für Leib und Leben auszusetzen. Und generell halte ich Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete wie Afghanistan, über die die Bundesregierung scheinbar kaum etwas weiß (Vrgl. die kleine Intervention im Bundestag von Omid Nouripour – hier klicken) für einem Rechtsstaat nicht angemessen.
Doch daneben gibt es einen weiteren Grund für meine Ablehnung von Abschiebung auch von Kriminellen: Wer eine Straftat begeht, der oder die sollte für diese Straftat bestraft werden.
In Regionen, in denen eine funktionierende Staatlichkeit nicht gewährleistet ist, ist eine solche Strafe für Straftäter aber nicht mehr gewährleistet. Und im besagten Falle von Afghanistan, ist es nach Berichten von Regierungsbeamten vor Ort gängige Praxis, dass nicht übermittelt wird, wer Straftäter, wer Gefährder ist und wer sonst in einer Sammelabschiebung oder abgeschoben wurde.
Eine solche Praxis gefährdet aber nicht nur die Bevölkerung vor Ort. Sondern eine harte bzw. angemessene Strafe für Straftäter ist damit auch nicht gewährleistet. Im Gegenteil.

Mehr zum Thema Afghanistan auch in den Berichten zu den Veranstaltungen:
Mit Erik Marquardt
Mit Omid Nouripour

Transparenz: Darkposts für Kampagnen-Test

Transparenz: Darkposts für Kampagnen-Test

Transparenz: Darkposts zum Test des Plakat-Claims

Bündnis 90/Die GRÜNEN hat sich auch für die Kampagne zur Bundestagswahl 2017 Transparenz vorgenommen und veröffentlicht daher Informationen über die online geschaltete Werbung.

Auch ich möchte es meinem Bundesverband gleichtun und auf meiner Homepage angeregt von der Crowdsourcing #PolitikAds auch auf Dark Posts hinweisen.
Aktuell läuft eine Kampagne mit mehreren Plakatmotiven und Sprüchen, die als solche Dark Posts, also Posts die nur über die Werbeanzeige ausgespielt werden und nicht in der Timeline meiner Facebook-Seite zu sehen sind.

Gemeinsam mit der Berliner Agentur UP Digital Media möchte ich so herausfinden, welche Plakatmotiv und welche Sprüche bei welcher Zielgruppe am verständlichsten bzw. am besten ankommen.

Gesponsert wurden folgende Plakate:

Die Plakate werden in drei Kampagnen ausgespielt. Alle drei sind Interaktionsoptimierte Werbeanzeigen.

Gruppe 1 – GRÜN Affin:

Die beiden Plakate nur mit Konferei. Die Zielgruppe ist in diesem Fall auf Grün-Affine Menschen festgelegt.

Gruppe 2 – Mobilität:

Die Plakatmotive zur Mobilität. Die Zielgruppe ist wie bei Gruppe 1 auf Grün Affine spezialisiert.

Gruppe 3 – Wahlkreis:

Die beiden Plakate nur mit Konferei. Die Zielgruppe ist schlicht für meinen Wahlkreis definiert. Interessensbasierte Einstellungen gibt es gar keine.

Gruppe 4 – Europa & Außenpolitik

Die vier Plakatmotive zu Europa und zur Außenpolitik. Die Zielgruppe ist auch hier der ganze Wahlkreis, interessenbasierte Einstellungen gibt es nicht.

Alle Werbeanzeigen laufen vom 26. Juli, 00:30 Uhr bis zum 27. Juli 06:30 Uhr.

Gruppe 1 und 2 sind in der selben Kampagne auf Facebook angelegt und haben daher zusammen gleich viel Budget wie Gruppe 3.
Gruppe 4 ist mit der hälfte dieses Budget angelegt.

 

Bericht: Afghanistan und die Flucht nach Europa

Bericht: Afghanistan und die Flucht nach Europa

Afghanistan und die Flucht nach Europa

Erik Marquardt und Tobias B. Bacherle eröffnen Fotoausstellung zu den Fluchtrouten

Fotojournalist Erik Marquardt hat im Sindelfinger s‘ Cafe mit einem Vortrag seine eindrucksvolle Foto Ausstellung Afghanistan-Hoffnung, Flucht und Vertreibung eröffnet. Marquardt ist Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen und war in den letzten Jahren immer wieder auf Fluchtrouten unterwegs. Mit seinen bewegenden Bildern gibt er authentische Einblicke in die Situation vor Ort: in diesem Jahr war er auf seinen Reportagen unterwegs in Afghanistan und begleitete NGOs auf dem Mittelmeer.
Die Ausstellungseröffnung war das letzte der Auftaktevents zur Bundestagswahlkampagne der Grünen im Kreis: In den letzten Wochen waren unter anderem der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour und Agniezka Brugger, Grüne Obfrau im Verteidigungsausschuss zu Gast beim Böblinger Bundestagskandidaten Tobias B. Bacherle und seiner Partei.

Mit seiner Fotoausstellung gewährt Marquardt einen dramatischen Blick auf die Situation der Menschen, die in Booten und zu Fuß über die Balkanroute auf der der Flucht sind. „Eindrucksvoll zeigen seine Bilder, was für dramatische Szenen sich auf den Booten und Fluchtrouten abspielen“, kündigt Bacherle seinen Berliner Gast an und verspricht damit nicht zu viel.
Marquardt: „ Umso perfider ist die aktuelle Diffamierungskampagne der Bundesregierung und von Herrn de Maiziere und sein Vorwurf, die NGOs würden den Schlepper in die Hände arbeiten. Dahinter steckt ganz einfach der Gedanke, wenn die Hilfsorganisationen die Menschen nicht retten, dann machen sich in Zukunft auch weniger auf den gefährlichen Weg. Ertrunkene Flüchtlinge sollen hier ganz gezielt zur Abschreckung dienen. 2.400 haben allein schon in diesem Jahr die Überfahrt nicht überlebt und das, was auf dem Wasser stattfindet, ist eindeutig Seenotrettung“. Was klar sein müsse: Für diese Menschen gebe es einfach keinen Weg zurück. Wenn sie das Meer erreichten, hätten sie bereits die Sahara durchquert und wochen- und monatelang die menschenunwürdigen Bedingungen in libyschen Lagern ertragen müssen.

Dramatische Bilder brachte Marquardt auch von seinen Reportagen von der Balkanroute mit. Anklagend und aufwühlend sind seine Bilder aus dem später abgebrannten, griechischen Hotspot Cap Moria auf Lesbos wie das Foto eines ausrangierten, großen Kühlschranks, in dem sich völlig durchnässte und unterkühlte Menschen versuchten aufzuwärmen. „Es ist unvorstellbar, wie unmenschlich die Zustände hier waren. Niemand hat sich für diese Menschen interessiert, keine Regierung hat sich engagiert“

Eindrucksvoll auch seine Bilder aus Afghanistan und Kabul. Die Situation für die Menschen, so Marquardt habe sich verschlechtert, große Teile des Landes seien wieder unter der Kontrolle der Taliban, auch das UNHCR bestätige, dass es in Afghanistan keine sicheren Regionen gäbe. „Mehr als widersprüchlich ist es da, wenn Botschaftsangehörige wegen der Sicherheitslage sich nicht mehr trauen die Botschaft zu verlassen, aber afghanische Flüchtlinge in ein vermeintlich sicheres Heimatland abgeschoben werden. Auf das Konto des IS gingen 2016 zehnmal so viele Tote wie im Jahr zuvor. Die Einschätzung des Innenministers, das sind Opfer aber keine Ziele, ist so einfach nicht haltbar“.

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren Bacherle und Marquardt noch mit den 50 Besucherinnen und Besuchern. Dabei machte Bacherle auch noch einmal deutlich, dass es langfristig eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Handelspolitik brauche. Um Fluchtursachen langfristig zu bekämpfen müssten auch ökologische und soziale Standards und Werte in die Handelspolitik einbezogen werden.

Die Ausstellung im Sindelfinger ‘s Café ist sechs Wochen bis Ende August zu sehen