Pressemitteilung: Bacherle bei SWR Aktuell

Pressemitteilung: Bacherle bei SWR Aktuell

Tobias B. Bacherle bei SWR Aktuell
SWR Aktuell stellt die jungen Kandidierenden vor. Der Beitrag über Bacherle wird am Donnerstag gesendet.

Die Bundestagswahl rückt näher und auch die Jugend und ihre politische Meinung rückt in den Mittelpunkt. SWR Aktuell porträtiert daher die jungen Kandierenden im Land Baden-Württemberg.
In den Beiträgen sollen die Nachwuchspolitiker und ihre Kernthemen vorgestellt werden.

Auch der Böblinger Bundestagskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde vom SWR im Sindelfinger ‘s Café besucht. In der Bar, in der auch die Fotoausstellung von Erik Marquardt über Afghanistan hängt und Bacherle seinen Sindelfinger Wahlkampfauftakt hatte, filmte das SWR am vergangenen Donnerstag den Beitrag.
Das Team hatte Bacherle einige Materialien an die Hand gegeben, um die drängendsten politischen Themen in Miniatur nachzubauen. Bacherle machte dabei noch einmal deutlich, dass er für mehr globale Gerechtigkeit und die Mobilitätswende streiten wolle, nicht zuletzt um den Standort langfristig zu erhalten.
Das Porträt über den Sindelfinger Stadtrat wird kommende Woche in der Donnerstagausgabe von SWR Aktuell zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr gesendet.

 

Foto: Tarek Musleh / www.musleh-fotografie.de

Bericht: Radtour zur fahrradfreundlichsten Kommune BW

Bericht: Radtour zur fahrradfreundlichsten Kommune BW

Radtour: 200 Jahre Fahrrad
Bacherle radelt mit GRÜNEN durch den Kreis

Am Donnerstag, den 27. 7., radelte der grüne Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle zusammen mit dem Grünen AK-Verkehr aus Sindelfingen, ein paar ADFC-Mitglieder und einer Grünen Kreisrätin aus Leonberg von Sindelfingen nach Leonberg und Rutesheim knapp 40km durch den Wahlkreis. Die Radtour stand unter dem Thema „200 Jahre Fahrrad“.

Von Sindelfingen ging’s durch den Wald nach Leonberg.

Zu diesem Thema gab es im Leonberger Stadtmuseum eine kleine und feine Ausstellung. Die Museumsleiterin Kirstin Koch-Konz erklärte mit ihrem fundierten Fachwissen die Geschichte des Fahrrades: Begonnen hat alles vor genau 200 Jahren mit dem Laufrad von Karl von Drais, der sogenannten Draisine. Dies war der Einstieg in die individuelle Mobilität. Die nächste Neuerung war dann ca. 50 Jahre später der Pedalantrieb am Vorderrad. Um einigermaßen zügig voranzukommen musste das Vorderrad vergrößert werden. Entstanden ist das Hochrad. Es erforderte fast schon akrobatische Fähigkeiten, hatte keine Transportmöglichkeit und war dadurch eher eine Freizeitbelustigung der Aristokratie.

Erst gegen 1880 entstand dann das Fahrrad in der heutigen Form mit dem Pedalantrieb in der Mitte und der Kette zum Hinterrad. Dadurch wurde das Rad alltagstauglich, leicht zu fahren und es bot auch Platz zum Warentransport. Durch die Luftbereifung wurde es bequemer und es wurde dann zur Vorjahrhundertwende zum ersten Massentransportmittel.

Es wurde ständig weiterentwickelt (Gangschaltung, bessere Bremsen, Beleuchtung) und war bis zum Wirtschaftswunder in den 50-er und 60-er-Jahren das meistverkaufte Fahrzeug für die individuelle Mobilität.

Motorisierung als erster Dämpfer für das Fahrrad

Mit dem Wirtschaftswunder begann die „Motorisierung für Alle“ und damit der motorisierte Individualverkehr. Das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel hatte weitgehend ausgedient und verschwand fast vollständig aus dem Straßenverkehr und wurde dann beim Straßenbau auch nicht mehr berücksichtigt. Nur noch in Städten mit hohem Studentenanteil und/oder flacher Topologie blieb es im Stadtbild erhalten. Erst kurz vor der Jahrtausendwende erlebte es dann eine Renaissance im Freizeitbereich (Mountain-Bike).

Inzwischen wird es aufgrund der ökologischen Vorteile wieder vermehrt im Alltag verwendet und durch die elektrische Pedalunterstützung (E-Bike) werden totpologisch ungünstige Städte (z. B. Stuttgart) für das Fahrrad wieder attraktiv. Die Verkehrswege selbst dagegen blieben meist unverändert in ihrem fahrraduntauglichen Zustand.
„Das ist eine Aufgabe für jede einzelne Kommune“, meint Bacherle zu den kommunalpolitisch aktiven Grünen und nimmt dabei auch Sindelfingen nicht aus: „Ein Fahrradschnellweg ist zum Beispiel klasse. Aber er bringt erst wirklich was, wenn er auch von der Stadt gut angebunden ist.“

Rutesheim ist vorbildlich

In diesem Sinne ging es bei der zweiten Station in Rutesheim mit einem Lichtblick weiter. Rutesheim ist laut ADFC-Klimatest die fahrradfreundlichste Kleinstadt in ganz Baden-Württemberg. „Hier sieht man den politischen Willen ja sofort“, kommentiert Bacherle als sich der Radweg an der Gemarkungsgrenze zwischen Leonberg und Rutesheim von einem holprigen, kleinen Seitenstreifen zu einem circa 2,50 Meter breiten, sauber asphaltieren Weg wandelt.
Im Rathaus erklärte der erste Beigeordnete von Rutesheim, Herr Martin Killinger, der grünen Radeltruppe wie es dazu kam.

Bereits 2002 beschloss der Gemeinderat einstimmig die Kehrtwende in der Verkehrspolitik. Die Begeisterung für das Fahrrad bei Herrn Killinger und in der Verwaltung brachte vieles ins Rollen. Unter ständiger Bürgerbeteiligung wurden Verkehrskonzepte entwickelt. Bei Bürgerfesten wurde das Thema „Fahrrad“ und „Verkehrsberuhigung“ engagiert präsentiert und dafür geworben.

So hat heute Rutesheim flächendeckend Tempo 30, in einigen Straßen sogar Tempo 20, und dies wird vom Großteil der Bevölkerung akzeptiert und unterstützt. Die ehemaligen Durchgangstraßen wurden zurückgebaut und erhielten an schwierigen Stellen Schutzstreifen für Radfahrer. Ansonsten ist durch das Tempo 30 gar kein Radweg mehr nötig. Das Ergebnis ist eindeutig und überzeugend: „In Rutesheim macht das Radeln Spaß!“, resümiert der Sindelfinger Stadtrat Helmut Hoffmann.
„Und es macht Mut zu sehen, was möglich ist wenn der Wille da ist“, lobt Bacherle im Gespräch mit Killinger die Bemühungen der Stadt Rutesheim.

Bikesafe als Zukunftsmodell

Im Anschluss besuchte die Radelgruppe gemeinsam mit Herrn Killinger den neuen Bikesafe-Turm am Rutesheimer Schulzentrum. Hier können auf minimaler Grundfläche (Durchmesser 7 m) auf fünf Stockwerken automatisch bis zu 122 Räder sicher und bisher auch kostenlos abgestellt werden.
„Gutes Fahrradfahren braucht Platz, aber solche Technik zeigt, dass es dafür eben auch intelligente Lösungen geben kann“, kommentiert Bacherle.

Zum Abschluss der Radtour gab es für die grünen Radler noch eine Pause mit Stärkung in Renningen in der Sessler Mühle, bevor es die letzten Kilometer wieder zurück nach Sindelfingen ging.

Nutzung in der alten Volksbank eher unerwünscht

Nutzung in der alten Volksbank eher unerwünscht

Nutzung der alten Volksbank wird wohl schwierig und teuer

Nach knapp vier Monaten hat die Stadtverwaltung beziehungsweise der Oberbürgermeister meine schriftliche Anfrage zu den Kosten einer möglichen Interimsnutzung der alten Volksbank in der Sindelfinger Innenstadt beantwortet.
Zwar blieb die Verwaltung die Antwort auf die Frage schuldig, warum sie für diese Auskunft so lange gebraucht hat, aber immer hin gibt es jetzt Zahlen. Diese Schätzungen sollen mir noch schriftlich nachgereicht werden und ich werde diese natürlich dann hier auch noch detailiierter veröffentlichen.

Nachdem wir im April gefordert hatten, dass die alte Volksbank einer Interimsnutzung zur Verfügung gestellt wird, ist spätestens jetzt klar, dass die Verwaltung eine solche Bespielung nicht wünscht. Das ist schade.
Denn nicht zuletzt die erfolgreichen Veranstaltungsformate der Biennale, wie beispielsweise das Tanztheater, haben gezeigt, dass die Location sich für Veranstaltungen nicht nur eignet. Und eben auch der Standort prädestiniert für Kulturveranstaltungen oder sonstige Events und Versammlungen ist.

Doch die Verwaltung sieht auf dem Gelände eher eine Perspektive für einen Ausweichparplatz, solange die Tiefgarage saniert wird. Diesen Ausweichparkplatz brauch es wahrscheinlich wirklich, wir sind hier mit unserem ÖPNV noch lange nicht weit genug. Das Problem ist nur: Die alte Volksbank mit der relativ kleinen Grundfläche wird das kaum auffangen können. Und – für mich viel wichtiger: Selbst bis dahin wird noch einige Zeit ins Land gehen.

Dass bis dahin eine Interimsnutzung analog zur Biennalenutzung nicht möglich oder nicht erwünscht ist, das ist sehr bedauerlich. Denn selbst wenn es nur für September bis Januar 2018 möglich wäre einzelne Veranstaltungen dort anbieten zu können, dann wäre ein Regelbetrieb selbstverständlich nicht möglich. Einige wenige Höhepunkte könnten sich aber vielleicht dennoch entfalten.
Das würde aber wohl mehr als 1.000€ pro Nutzungstag kosten.

Mehr Infos zum Thema:
Die Pressemitteilung der Fraktion zur Pop-Up Bespielung ist hier.
Hier gibt’s die Anfrage zum Download: 2017.04-2 – Anfrage_Kosten VoBa.pdf
Die Anfrage wurde im Mai erneut gestellt: 2017.05-1 – Anfrage_Kosten VoBa_2.pdf

Los geht’s: Vier Events zum Auftakt.

Los geht’s: Vier Events zum Auftakt.

Pressemitteilung:

Vier Veranstaltungen zum Start in die Bundestagswahl

Bündnis 90/Die Grünen und ihr Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle laden zum Auftakt in die Bundestagswahl zu vier Veranstaltungen ein.

Keine drei Monate mehr sind es bis zur Bundestagswahl. Der Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle und seine Partei Bündnis 90/Die Grünen laden jetzt zu fünf im Kreis verteilten Vorträgen und Gesprächsrunden ein.
„Es war uns wichtiger, den Kreis abzudecken, als ein zentrales Event zu feiern. Wir wollen schließlich ins Gespräch kommen und in der Breite informieren“, erklärt Bacherle die Eventreihe.

Am 7. Juli wird die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger in Ehningen zu Gast sein. Die verteidigungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Bundestagsfraktion wird zu dem Thema ‚Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten‘ referieren.
Am 12. Juli ist der außenpolitische Sprecher Omid Nouripour zu Gast in Herrenberg. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete, der als stellvertretender Vorsitzender der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe vom so genannten Muslim-Ban des US-Amerikanischen Präsidenten betroffen war, wird über die weltpolitischen Umbrüche und Unruhen, insbesondere im Nahen Osten referieren.
Am 17. Juli wird in Leonberg Jakob Wilke über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei und seiner Zeit während des Putschs in Istanbul erzählen.
Im Sindelfinger ‘s Café wird am 19. Juli die Fotoausstellung ‚ Afghanistan – Hoffnung, Flucht, Vertreibung‘ von Erik Marquardt eröffnet. Marquardt ist Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagskandidat in Berlin. Bei der Vernissage wird Marquardt mit einem Fotovortrag von seinen Reisen auf der Balkanroute, mit der Seenotrettung auf dem Mittelmeer, aber insbesondere nach Afghanistan berichten. „Ich freue mich, dass Erik mit seinen Bildern eindrucksvolle Impressionen der Situation in Afghanistan zu uns bringt“, so Bacherle
Mit allen Gästen plant Bacherle vor den Veranstaltungen Facebook-Livechats. Diese Live-Streams über das soziale Netzwerk Facebook wird Bacherle vorher dort ankündigen. Hier haben Nutzer die Möglichkeit live zu kommentieren und Fragen an die Gäste zu stellen.

7. Juli, 19:00 Uhr, Ehningen, Begegnungsstätte
Agnieszka Brugger MdB:
Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten
Mit Musik von Keep Away From Fire

12. Juli, 19:30 Uhr, Herrenberg, Schickhardt Gymnasium
Omid Nouripour MdB:
Die Welt im Umbruch
Mit Musik von Joris Rose

17. Juli, 20:00 Uhr, Leonberg, Rathaus Eltingen
Jakob Wilke
Der besiegte Sieger – die Türkei nach dem Referendum

19. Juli, 19:00 Uhr, Sindelfingen, ‘s Café
Erik Marquardt, Fotojournalist und Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die GRÜNEN
Vernissage und Fotovortrag: Afghanistan – Hoffnung, Flucht, Vertreibung

 

Hier die Pressemitteilung als .pdf zum Download.

Pressemitteilung: Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Pressemitteilung: Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Zur am 28. März eingebrachten Anfrage bzgl. der Kosten zur Interimsnutzung der alten Volksbank gibt es eine Pressemitteilung von der Bündnisgrünen Fraktion im Sindelfinger Gemeinderat und mir.
Hier gibt’s die Anfrage zum Download: 2017.04-2 – Anfrage_Kosten VoBa.pdf
Update: Die Anfrage wurde im Mai erneut gestellt: 2017.05-1 – Anfrage_Kosten VoBa_2.pdf 
Die Pressemitteilung gibt es hier als Download: Pressemitteilung_Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank_Apr17.pdf

Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Noch einige Zeit wird vergehen, bis Sindelfingen wissen wird, was auf das Post-Areal in der Sindelfinger Innenstadt gebaut werden soll. Bis dahin steht dort das alte Volksbankgebäude. Im Rahmen der Biennale wird in diesem Gebäude eine Tanzvorführung stattfinde. Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte diese Idee gerne weiterdenken und fordert eine Pop-Up-Artige Interimsnutzung des Gebäudes.

Hans Grau sieht große Chancen in der Alten Volksbank.
Fraktionsvorsitzender Hans Grau

„Wir wissen, dass es in der Stadtverwaltung durchaus offene Ohren für eine Interims-Bespielung des alten Volksbanksgebäude gibt“, will Fraktionsvorsitzender Hans Grau wissen. Jedoch war bisher unklar, wie die Kosten für jegliche Nutzung sich ausgestalten würden. Mit der Nutzung im Rahmen der Biennale sollte es dazu jetzt oder zumindest in den kommenden Wochen belastbare Zahlen geben. Aus diesem Grund hat Tobias B. Bacherle für die Fraktion eine Anfrage im Gemeinderat gestellt, in dem er die laufenden Kosten wie Versicherung, Strom, Wasser und Heizung für eine solche Nutzung wissen möchte. Diese soll im nächsten Technik und Umweltausschuss beantwortet werden.

„Diese Gebäude wird noch eine Weile dort stehen, in allerbester Lage. Es wäre doch eine Schande, würden wir das nicht potenziellen Nutzern zur Verfügung stellen“, so Bacherle. Auch seine Fraktionskollegen pflichten ihm bei: „Egal wer, wie lange und wofür das Gebäude letzten Ende nutzen wird, Hauptsache das Potenzial wird ausgeschöpft“, so Sabine Kober.

Die Grünen erhoffen sich nun auch, dass die Stadtverwaltung auf mögliche Interessenten zugeht und entsprechende Nutzungen nicht nur ermöglicht, sondern auch unterstützen wird.