Nutzung in der alten Volksbank eher unerwünscht

Nutzung in der alten Volksbank eher unerwünscht

Nutzung der alten Volksbank wird wohl schwierig und teuer

Nach knapp vier Monaten hat die Stadtverwaltung beziehungsweise der Oberbürgermeister meine schriftliche Anfrage zu den Kosten einer möglichen Interimsnutzung der alten Volksbank in der Sindelfinger Innenstadt beantwortet.
Zwar blieb die Verwaltung die Antwort auf die Frage schuldig, warum sie für diese Auskunft so lange gebraucht hat, aber immer hin gibt es jetzt Zahlen. Diese Schätzungen sollen mir noch schriftlich nachgereicht werden und ich werde diese natürlich dann hier auch noch detailiierter veröffentlichen.

Nachdem wir im April gefordert hatten, dass die alte Volksbank einer Interimsnutzung zur Verfügung gestellt wird, ist spätestens jetzt klar, dass die Verwaltung eine solche Bespielung nicht wünscht. Das ist schade.
Denn nicht zuletzt die erfolgreichen Veranstaltungsformate der Biennale, wie beispielsweise das Tanztheater, haben gezeigt, dass die Location sich für Veranstaltungen nicht nur eignet. Und eben auch der Standort prädestiniert für Kulturveranstaltungen oder sonstige Events und Versammlungen ist.

Doch die Verwaltung sieht auf dem Gelände eher eine Perspektive für einen Ausweichparplatz, solange die Tiefgarage saniert wird. Diesen Ausweichparkplatz brauch es wahrscheinlich wirklich, wir sind hier mit unserem ÖPNV noch lange nicht weit genug. Das Problem ist nur: Die alte Volksbank mit der relativ kleinen Grundfläche wird das kaum auffangen können. Und – für mich viel wichtiger: Selbst bis dahin wird noch einige Zeit ins Land gehen.

Dass bis dahin eine Interimsnutzung analog zur Biennalenutzung nicht möglich oder nicht erwünscht ist, das ist sehr bedauerlich. Denn selbst wenn es nur für September bis Januar 2018 möglich wäre einzelne Veranstaltungen dort anbieten zu können, dann wäre ein Regelbetrieb selbstverständlich nicht möglich. Einige wenige Höhepunkte könnten sich aber vielleicht dennoch entfalten.
Das würde aber wohl mehr als 1.000€ pro Nutzungstag kosten.

Mehr Infos zum Thema:
Die Pressemitteilung der Fraktion zur Pop-Up Bespielung ist hier.
Hier gibt’s die Anfrage zum Download: 2017.04-2 – Anfrage_Kosten VoBa.pdf
Die Anfrage wurde im Mai erneut gestellt: 2017.05-1 – Anfrage_Kosten VoBa_2.pdf

Pressemitteilung: Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Pressemitteilung: Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Zur am 28. März eingebrachten Anfrage bzgl. der Kosten zur Interimsnutzung der alten Volksbank gibt es eine Pressemitteilung von der Bündnisgrünen Fraktion im Sindelfinger Gemeinderat und mir.
Hier gibt’s die Anfrage zum Download: 2017.04-2 – Anfrage_Kosten VoBa.pdf
Update: Die Anfrage wurde im Mai erneut gestellt: 2017.05-1 – Anfrage_Kosten VoBa_2.pdf 
Die Pressemitteilung gibt es hier als Download: Pressemitteilung_Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank_Apr17.pdf

Die Grünen wollen Pop-Up Bespielung der alten Volksbank

Noch einige Zeit wird vergehen, bis Sindelfingen wissen wird, was auf das Post-Areal in der Sindelfinger Innenstadt gebaut werden soll. Bis dahin steht dort das alte Volksbankgebäude. Im Rahmen der Biennale wird in diesem Gebäude eine Tanzvorführung stattfinde. Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte diese Idee gerne weiterdenken und fordert eine Pop-Up-Artige Interimsnutzung des Gebäudes.

Hans Grau sieht große Chancen in der Alten Volksbank.
Fraktionsvorsitzender Hans Grau

„Wir wissen, dass es in der Stadtverwaltung durchaus offene Ohren für eine Interims-Bespielung des alten Volksbanksgebäude gibt“, will Fraktionsvorsitzender Hans Grau wissen. Jedoch war bisher unklar, wie die Kosten für jegliche Nutzung sich ausgestalten würden. Mit der Nutzung im Rahmen der Biennale sollte es dazu jetzt oder zumindest in den kommenden Wochen belastbare Zahlen geben. Aus diesem Grund hat Tobias B. Bacherle für die Fraktion eine Anfrage im Gemeinderat gestellt, in dem er die laufenden Kosten wie Versicherung, Strom, Wasser und Heizung für eine solche Nutzung wissen möchte. Diese soll im nächsten Technik und Umweltausschuss beantwortet werden.

„Diese Gebäude wird noch eine Weile dort stehen, in allerbester Lage. Es wäre doch eine Schande, würden wir das nicht potenziellen Nutzern zur Verfügung stellen“, so Bacherle. Auch seine Fraktionskollegen pflichten ihm bei: „Egal wer, wie lange und wofür das Gebäude letzten Ende nutzen wird, Hauptsache das Potenzial wird ausgeschöpft“, so Sabine Kober.

Die Grünen erhoffen sich nun auch, dass die Stadtverwaltung auf mögliche Interessenten zugeht und entsprechende Nutzungen nicht nur ermöglicht, sondern auch unterstützen wird.